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Klassenkampf in Frankreich
Karl Marx
(1850)

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Klassenkampf in Frankreich The Class Struggles in France
I - Die Juniniederlage 1848Part I: The Defeat of June 1848
Nach der Julirevolution, als der liberale Bankier Lafitte seinen compère , den Herzog von Orléans, im Triumph auf das Hôtel de Ville geleitete, ließ er das Wort fallen: "Von nun an werden die Bankiers herrschen." Lafitte hatte das Geheimnis der Revolution verraten.

Nicht die französische Bourgeoisie herrschte unter Louis-Philippe, sondern eine Fraktion derselben, Bankiers, Börsenkönige, Eisenbahnkönige, Besitzer von Kohlen- und Eisenbergwerken und Waldungen, ein Teil des mit ihnen ralliierten Grundeigentums - die sogenannte Finanzaristokratie. Sie saß auf dem Throne, sie diktierte in den Kammern Gesetze, sie vergab die Staatsstellen vom Ministerium bis zum Tabaksbüro.

Die eigentliche industrielle Bourgeoisie bildete einen Teil der offiziellen Opposition, d.h., sie war in der Kammer nur als Minorität vertreten. Ihre Opposition trat um so entschiedener hervor, je reiner sich die Alleinherrschaft der Finanzaristokratie entwickelte und je mehr sie selbst nach den in Blut erstickten Emeuten 1832, 1834 und 1839 ihre Herrschaft über die Arbeiterklasse gesichert wähnte. Grandin, Fabrikant von Rouen, in der konstituierenden wie in der legislativen Nationalversammlung das fanatische Organ der bürgerlichen Reaktion, war in der Deputiertenkammer der heftigste Widersacher Guizots. Léon Faucher, später durch seine ohnmächtigen Anstrengungen bekannt, sich zum Guizot der französischen Kontrerevolution aufzuschwingen, führte in den letzten Zeiten Louis-Philippes einen Federkrieg für die Industrie gegen die Spekulation und ihren Schleppenträger, die Regierung. Bastiat agitierte im Namen von Bordeaux und des ganzen weinproduzierenden Frankreichs gegen das herrschende System.

Die kleine Bourgeoisie in allen ihren Abstufungen, ebenso die Bauernklasse waren vollständig von der politischen Macht ausgeschlossen. Es befanden sich endlich in der offiziellen Opposition oder gänzlich außerhalb des pays légal die ideologischen Vertreter und Wortführer der angeführten Klassen, ihre Gelehrten, Advokaten, Ärzte usw., mit einem Worte: ihre sogenannten Kapazitäten.

Durch ihre Finanznot war die Julimonarchie von vorn herein abhängig von der hohen Bourgeoisie, und ihre Abhängigkeit von der hohen Bourgeoisie wurde die unerschöpfliche Quelle einer wachsenden Finanznot. Unmöglich, die Staatsverwaltung dem Interesse der nationalen Produktion unterzuordnen, ohne das Gleichgewicht im Budget herzustellen, das Gleichgewicht zwischen Staatsausgaben und Staatseinnahmen. Und wie dies Gleichgewicht herstellen ohne Beschränkung des Staatsaufwandes, d.h. ohne Interessen zu verletzen, die ebenso viele Stützen des herrschenden Systems waren, und ohne die Steuerverteilung neu zu regeln, d.h. ohne einen bedeutenden Teil der Steuerlast auf die Schultern der hohen Bourgeoisie selbst zu wälzen?

Die Verschuldung des Staates war vielmehr das direkte Interesse der durch die Kammern herrschenden und gesetzgebenden Bourgeoisfraktion. Das Staatsdefizit, es war eben der eigentliche Gegenstand ihrer Spekulation und die Hauptquelle ihrer Bereicherung. Nach jedem Jahre ein neues Defizit. Nach dem Verlaufe von vier bis fünf Jahren eine neue Anleihe. Und jede neue Anleihe bot der Finanzaristokratie neue Gelegenheit, den künstlich in der Schwebe des Bankerotts gehaltenen Staat zu prellen - er mußte unter den ungünstigsten Bedingungen mit den Bankiers kontrahieren. Jede neue Anleihe gab eine zweite Gelegenheit, das Publikum, das seine Kapitalien in Staatspapiere angelegt, durch Börsenoperationen zu plündern, in deren Geheimnis Regierung und Kammermajorität eingeweiht waren. Überhaupt bot der schwankende Stand des Staatskredits und der Besitz der Staatsgeheimnisse den Bankiers wie ihren Affiliierten in den Kammern und auf dem Throne die Möglichkeit, außerordentliche, plötzliche Schwankungen im Kurse der Staatspapiere hervorzurufen, deren stetes Resultat der Ruin einer Masse kleinerer Kapitalisten sein mußte und die fabelhafte schnelle Bereicherung der großen Spieler. War das Staatsdefizit das direkte Interesse der herrschenden Bourgeoisfraktion, so erklärt es sich, wie die außerordentlichen Staatsverwendungen in den letzten Regierungsjahren Louis-Philippes bei weitem um das Doppelte die außerordentlichen Staatsverwendungen unter Napoleon überstiegen, ja beinah jährlich die Summe von 400 Millionen frs. erreichten, während die jährliche Gesamtausfuhr Frankreichs im Durchschnitt sich selten zur Höhe von 750 Millionen frs. erhob. Die enormen Summen, die so durch die Hände des Staates flossen, gaben überdem Gelegenheit zu gaunerischen Lieferungskontrakten, Bestechungen, Unterschleifen, Spitzbübereien aller Art. Die Übervorteilung des Staates, wie sie durch die Anleihen im Großen geschah, wiederholte sich bei den Staatsarbeiten im Detail. Das Verhältnis zwischen Kammer und Regierung vervielfältigte sich als Verhältnis zwischen den einzelnen Administrationen und den einzelnen Unternehmern.

Wie die Staatsverwendungen überhaupt und die Staatsanleihen, so exploitierte die herrschende Klasse die Eisenbahnbauten. Dem Staate wälzten die Kammern die Hauptlasten zu, und der spekulierenden Finanzaristokratie sicherten sie die goldenen Früchte. Man erinnert sich der Skandale in der Deputiertenkammer, wenn es gelegentlich zu Vorschein kam, daß sämtliche Mitglieder der Majorität, ein Teil der Minister eingerechnet, als Aktionäre bei denselben Eisenbahnbauten beteiligt waren, die sie hinterher als Gesetzgeber auf Staatskosten ausführen ließen.

Die kleinste finanzielle Reform scheiterte dagegen an dem Einflusse der Bankiers. So z.B. die Postreform. Rothschild protestierte. Durfte der Staat Einnahmequellen schmälern, aus denen seine wachsende Schuld zu verzinsen war?

Die Julimonarchie war nichts als eine Aktienkompanie zur Exploitation des französischen Nationalreichtums, deren Dividenden sich verteilten unter Minister, Kammern, 240.000 Wähler und ihren Anhang. Louis-Philippe war der Direktor dieser Kompanie - Robert Macaire auf dem Throne. Handel, Industrie, Ackerbau, Schiffahrt, die Interessen der industriellen Bourgeois mußten beständig unter diesem System gefährdet und beeinträchtigt werden. Wohlfeile Regierung, gouvernement à bon marché, hatte sie in den Julitagen auf ihre Fahne geschrieben.

Indem die Finanzaristokratie die Gesetze gab, die Staatsverwaltung leitete, über sämtliche organisierte öffentliche Gewalten verfügte, die öffentliche Meinung durch die Tatsachen und durch die Presse beherrschte, wiederholte sich in allen Sphären, vom Hofe bis zum Café Borgne dieselbe Prostitution, derselbe schamlose Betrug, dieselbe Sucht, sich zu bereichern, nicht durch die Produktion, sondern durch die Eskamotage schon vorhandenen fremden Reichtums, brach namentlich an den Spitzen der bürgerlichen Gesellschaft die schrankenlose, mit den bürgerlichen Gesetzen selbst jeden Augenblick kollidierende Geltendmachung der ungesunden und liederlichen Gelüste aus, worin der aus dem Spiele entspringende Reichtum naturgemäß seine Befriedigung sucht, wo der Genuß crapuleux wird, wo Geld, Schmutz und Blut zusammenfließen. Die Finanzaristokratie, in ihrer Erwerbsweise wie in ihren Genüssen, ist nichts als die Wiedergeburt des Lumpenproletariats auf den Höhen der bürgerlichen Gesellschaft.

Und die nicht herrschenden Fraktionen der französischen Bourgeoisie schrien Korruption! Das Volk schrie: À bas les grands voleurs! À bas les assassins! als im Jahre 1847 auf den erhabensten Bühnen der bürgerlichen Gesellschaft dieselben Szenen öffentlich aufgeführt wurden, welche das Lumpenproletariat regelmäßig in die Bordells, in die Armen- und Irrenhäuser, vor den Richter, in die Bagnos und auf das Schafott führen. Die industrielle Bourgeoisie sah ihre Interessen gefährdet, die kleine Bourgeoisie war moralisch entrüstet, die Volksphantasie war empört, Paris war von Pamphlets überflutet - "La dynastie Rothschild", "Les juifs rois de l'époque" <"Die Dynastie Rothschild", "Die Juden - Könige unserer Zeit"> etc. -, worin die Herrschaft der Finanzaristokratie mit mehr oder weniger Geist denunziert und gebrandmarkt wurde.

Rien pour la gloire! Der Ruhm bringt nichts ein! La paix partout et toujours! Der Krieg drückt den Kurs der drei- und vierprozentigen! - hatte das Frankreich der Börsenjuden auf seine Fahne geschrieben. Seine auswärtige Politik verlor sich daher in eine Reihe von Kränkungen des französischen Nationalgefühls, das um so lebhafter auffuhr, als mit der Einverleibung Krakaus in Österreich der Raub an Polen vollendet wurde und Guizot im schweizerischen Sonderbundskrieg aktiv auf seiten der Heiligen Allianz trat. Der Sieg der Schweizer Liberalen in diesem Scheinkriege hob das Selbstgefühl der bürgerlichen Opposition in Frankreich, die blutige Erhebung des Volkes zu Palermo wirkte wie ein elektrischer Schlag auf die paralysierte Volksmasse und rief ihre großen revolutionären Erinnerungen und Leidenschaften wach.[1]

Der Ausbruch des allgemeinen Mißbehagens wurde endlich beschleunigt, die Verstimmung zur Revolte gereift durch zwei ökonomische Weltereignisse.

Die Kartoffelkrankheit und Mißernten von 1845 und 1846 steigerten die allgemeine Gärung im Volke. Die Teuerung von 1847 rief in Frankreich wie auf dem übrigen Kontinente blutige Konflikte hervor. Gegenüber den schamlosen Orgien der Finanzaristokratie - der Kampf des Volkes um die ersten Lebensmittel! Zu Buzançais die Emeutiers des Hungers hingerichtet, zu Paris übersättigte Escrocs den Gerichten durch die königliche Familie entrissen!

Das zweite große ökonomische Ereignis, welches den Ausbruch der Revolution beschleunigte, war eine allgemeine Handels- und Industriekrise in England; schon Herbst 1845 angekündigt durch die massenhafte Niederlage der Eisenbahnaktien-Spekulaten, hingehalten während des Jahres 1846 durch eine Reihe von Inzidenzpunkten wie die bevorstehende Abschaffung der Kornzölle, eklatierte sie endlich Herbst 1847 in den Bankerotten der großen Londoner Kolonialwarenhändler, denen die Falliten der Landbanken und das Schließen der Fabriken in den englischen Industriebezirken auf dem Fuße nachfolgten. Noch war die Nachwirkung dieser Krise auf dem Kontinent nicht erschöpft, als die Februarrevolution ausbrach.

Die Verwüstung des Handels und der Industrie durch die ökonomische Epidemie machte die Alleinherrschaft der Finanzaristokratie noch unerträglicher. In ganz Frankreich rief die oppositionelle Bourgeoisie die Bankettagitation für eine Wahlreform hervor, welche ihr die Majorität in den Kammern erobern und das Ministerium des Börse stürzen sollte. Zu Paris hatte die industrielle Krisis noch speziell die Folge, eine Masse Fabrikanten und Großhändler, die auf dem auswärtigen Markte unter den gegenwärtigen Umständen keine Geschäfte mehr machen konnten, auf den inneren Handel zu werfen. Sie errichteten große Etablissements, deren Konkurrenz Épiciers und Boutiquiers massenhaft ruinierte. Daher eine Unzahl Falliten in diesem Teile der Pariser Bourgeoisie, daher ihr revolutionäres Auftreten im Februar.. Es ist bekannt, wie Guizot und die Kammern die Reformvorschläge mit einer unzweideutigen Herausforderung beantworteten, wie Louis-Philippe sich zu spät zu einem Ministerium Barrot entschloß, wie es zum Handgemenge zwischen dem Volke und der Armee kam, wie die Armee durch die passive Haltung der Nationalgarde entwaffnet wurde, wie die Julimonarchie einer provisorischen Regierung den Platz räumen mußte.

Die provisorische Regierung, die sich auf den Februarbarrikaden erhob, spiegelte in ihrer Zusammensetzung notwendig die verschiedenen Parteien ab, worunter sich der Sieg verteilte. Sie konnte nichts anderes sein als ein Kompromiß der verschiedenen Klassen, die gemeinsam den Julithron umgestürzt, deren Interessen sich aber feindlich gegenüberstanden. Ihre große Majorität bestand aus Vertretern der Bourgeoisie. Das republikanische Kleinbürgertum vertreten in Ledru-Rollin und Flocon, die republikanische Bourgeoisie in den Leuten vom "National", die dynastische Opposition in Crémieux, Dupont de l'Eure usw. Die Arbeiterklasse besaß nur zwei Repräsentanten, Louis Blanc und Albert. Lamartine endlich in der provisorischen Regierung, das war zunächst kein wirkliches Interesse, keine bestimmte Klasse, das war die Februarrevolution selbst, die gemeinsame Erhebung mit ihren Illusionen, ihrer Poesie, ihrem eingebildeten Inhalt und ihrer Phrase. Übrigens gehörte der Wortführer der Februarrevolution, seiner Stellung wie seinen Ansichten nach, der Bourgeoisie an.

Wenn Paris infolge der politischen Zentralisation Frankreich beherrscht, beherrschen die Arbeiter in Augenblicken revolutionärer Erdbeben Paris. Der erste Lebensakt der provisorischen Regierung war der Versuch, sich diesem überwältigenden Einflusse zu entziehen durch einen Appell von dem trunkenen Paris an das nüchterne Frankreich. Lamartine bestritt den Barrikadenkämpfern das Recht, die Republik auszurufen, dazu sei nur die Majorität der Franzosen befugt; ihre Stimmgebung sei abzuwarten, das Pariser Proletariat dürfe seinen Sieg nicht beflecken durch eine Usurpation. Die Bourgeoisie erlaubte dem Proletariat nur eine Usurpation - die des Kampfes.

Um die Mittagsstunde des 25. Februar war die Republik noch nicht ausgerufen, waren dagegen sämtliche Ministerien schon verteilt unter die bürgerlichen Elemente der provisorischen Regierung und unter die Generale, Bankiers und Advokaten des "National". Aber die Arbeiter waren entschlossen, diesmal keine ähnliche Eskamotage zu dulden wie im Juli 1830. Sie waren bereit, von neuem den Kampf aufzunehmen und die Republik durch Waffengewalt zu erzwingen. Mit dieser Botschaft begab sich Raspail auf das Hôtel de Ville: Im Namen des Pariser Proletariats befahl er der provisorischen Regierung, die Republik auszurufen.; sei dieser Befehl des Volkes im Laufe von zwei Stunden nicht vollstreckt, so werde er an der Spitze von 200.000 Mann zurückkehren. Noch waren die Leichen der Gefallenen kaum erkaltet , die Barrikaden nicht weggeräumt, die Arbeiter nicht entwaffnet, und die einzige Macht, die man ihnen entgegenstellen konnte, war die Nationalgarde. Unter diesen Umständen verschwanden plötzlich die staatsklugen Bedenken und juristischen Gewissensskrupel der provisorischen Regierung. Die Frist von zwei Stunden war nicht abgelaufen, und schon prangten an allen Mauern von Paris die historischen Riesenworte:

République français! Liberté, Egalité, Fraternité!

Mit der Proklamation der Republik auf der Grundlage des allgemeinen Wahlrechts war selbst die Erinnerung an die beschränkten Zwecke und Motive ausgelöscht, welche die Bourgeoisie in die Februarrevolution gejagt hatten. Statt einer weniger Fraktionen des Bürgertums - sämtliche Klassen der französischen Gesellschaft plötzlich in den Kreis der politischen Macht hineingeschleudert, gezwungen, die Logen, das Parterre, die Galerie zu verlassen und in eigener Person auf der revolutionären Bühne mitzuspielen! Mit dem konstitutionellen Königtum auch der Schein einer eigenmächtig der bürgerlichen Gesellschaft gegenüberstehenden Staatsmacht verschwunden und die ganze Reihe von untergeordneten Kämpfen, welche diese Scheinmacht herausfordert!

Das Proletariat, indem es der provisorischen Regierung und durch die provisorische Regierung ganz Frankreich die Republik diktierte, trat sofort als selbständige Partei in den Vordergrund, aber es forderte zugleich das ganze bürgerliche Frankreich gegen sich in die Schranken. Was es eroberte, war das Terrain für den Kampf um seine revolutionäre Emanzipation, keineswegs diese Emanzipation selbst.

Die Februarrepublik mußte zunächst vielmehr die Herrschaft der Bourgeoisie vervollständigen, indem sie neben der Finanzaristokratie sämtliche besitzenden Klassen in den Kreis der politischen Macht eintreten ließ. Die Majorität der großen Grundbesitzer, die Legitimisten wurden von der politischen Nichtigkeit emanzipiert, wozu die Julimonarchie sie verurteilt hatte. Nicht umsonst hatte die "Gazette de France" gemeinsam mit den Oppositionsblättern agitiert, nicht umsonst La Rochejaquelein in der Sitzung der Deputiertenkammer vom 24. Februar die Partei der Revolution ergriffen. Durch das allgemeine Wahlrecht wurden die nominellen Eigentümer, welche die große Majorität der Franzosen bilden, die Bauern, zu Schiedsrichtern über das Schicksal Frankreichs eingesetzt. Die Februarrepublik ließ endlich die Bourgeoisherrschaft rein hervortreten, indem sie die Krone abschlug, hinter der sich das Kapital versteckt hielt.

Wie die Arbeiter in den Julitagen die bürgerliche Monarchie, hatten sie in den Februartagen die bürgerliche Republik erkämpft. Wie die Julimonarchie gezwungen war, sich anzukündigen als eine Monarchie, umgeben von republikanischen Institutionen, so die Februarrepublik als eine Republik, umgeben von sozialen Institutionen. Das Pariser Proletariat erzwang auch diese Konzession.

Marche, ein Arbeiter, diktierte das Dekret, worin die eben erst gebildete provisorische Regierung sich verpflichtete, die Existenz der Arbeiter durch die Arbeit sicherzustellen, allen Bürgern Arbeit zu verschaffen usw. Und als sie wenige Tage später ihre Verpflichtung vergaß und aus den Augen verloren zu haben schien, marschierte eine Masse von 20.000 Arbeitern auf das Hôtel de Ville mit dem Rufe: Organisation der Arbeit! Bildung eines eigenen Ministeriums der Arbeit! Widerstrebend und nach langen Debat-ten ernannte die provisorische Regierung eine permanente Spezialkommission, beauftragt, die Mittel zur Verbesserung der arbeitenden Klassen auszufinden! Diese Kommission wurde gebildet aus Delegierten der Pariser Handwerkskorpoationen und präsidiert von Louis Blanc und Albert. Das Luxembourg wurde ihr als Sitzungssaal angewiesen. So waren die Vertreter der Arbeiterklasse von dem Sitze der provisorischen Regierung verbannt, der bürgerliche Teil derselben behielt die wirkliche Staatsmacht und die Zügel der Verwaltung ausschließlich in den Händen, und neben den Ministerien der Finanzen, des Handels, der öffentlichen Arbeiten, neben der Bank und der Börse erhob sich eine sozialistische Synagoge, deren Hohepriester, Louis Blanc und Albert, die Aufgabe hatten, das gelobte Land zu entdecken, das neue Evangelium zu verkünden und das Pariser Proletariat zu beschäftigen. Zum Unterschiede von jeder profanen Staatsmacht stand ihnen kein Budget, keine exekutive Gewalt zur Verfügung. Mit dem Kopfe sollten sie die Grundpfeiler der bürgerlichen Gesellschaft einrennen. Während das Luxembourg den Stein der Weisen suchte, schlug man im Hôtel de Ville die kurshabende Münze.

Und dennoch, die Ansprüche des Pariser Proletariats, soweit sie über die bürgerliche Republik hinausgingen, sie konnte keine andere Existent gewinnen als die nebelhafte des Luxembourg.

Gemeinsam mit der Bourgeoisie hatten die Arbeiter die Februarrevolution gemacht, neben der Bourgeoisie suchten sie ihre Interessen durchzusetzen, wie sie in der provisorischen Regierung selbst neben die bürgerliche Majorität einen Arbeiter installiert hatten. Organisation der Arbeit! Aber die Lohnarbeit, das ist die vorhandene bürgerliche Organisation der Arbeit. Ohne sie kein Kapital, keine Bourgeoisie, keine bürgerliche Gesellschaft. Ein eigenes Ministerium der Arbeit! Aber die Ministerien der Finanzen, des Handels, der öffentlichen Arbeiten, sind sie nicht die bürgerlichen Ministerien der Arbeit? Und neben ihnen ein proletarisches Ministerium des Arbeit, es mußte ein Ministerium der Ohnmacht sein, ein Ministerium der frommen Wünsche, eine Kommission des Luxembourg. Wie die Arbeiter glaubten, neben der Bourgeoisie sich emanzipieren, so meinten sie, neben den übrigen Bourgeoisienationen innerhalb der nationalen Wände Frankreichs eine proletarische Revolution vollziehen zu können. Aber die französischen Produktionsverhältnisse sind bedingt durch den auswärtigen Handel Frankreichs, durch seine Stellung auf dem Weltmarkt und die Gesetze desselben; wie sollte Frankreich sie brechen ohne einen europäischen Revolutionskrieg, der auf den Despoten des Weltmarkts, England, zurückschlüge?

Eine Klasse, worin sich die revolutionären Interessen der Gesellschaft konzentrieren, sobald sie sich erhoben hat, findet unmittelbar in ihrer eigenen Lage den Inhalt und das Material ihrer revolutionären Tätigkeit: Feinde niederzuschlagen, durch das Bedürfnis des Kampfes gegebene Maßregeln zu ergreifen; die Konsequenzen ihrer eigenen Taten treiben sie weiter. Sie stellt keine theoretischen Untersuchungen über ihre eigene Aufgabe an. Die französische Arbeiterklasse befand sich aber nicht auf diesem Standpunkte, sie war noch unfähig, ihre eigene Revolution durchzuführen.

Die Entwicklung des industriellen Proletariats ist überhaupt bedingt durch die Entwicklung der industriellen Bourgeoisie. Unter ihrer Herrschaft gewinnt es erst die ausgedehnte nationale Existenz, die seine Revolution zu einer nationalen erheben kann, schafft es selbst erst die modernen Produktionsmittel, welche ebenso viele Mittel seiner revolutionären Befreiung werden. Ihre Herrschaft reißt erst die materiellen Wurzeln der feudalen Gesellschaft aus und ebnet das Terrain, worauf allein eine proletarische Revolution möglich ist. Die französische Industrie ist ausgebildeter und die französische Bourgeoisie revolutionärer entwickelt als die des übrigen Kontinents. Aber die Februarrevolution, war sie nicht unmittelbar gegen die Finanzaristokratie gerichtet? Diese Tatsache bewies, daß die industrielle Bourgeoisie Frankreich nicht beherrschte. Die industrielle Bourgeoisie kann nur da herrschen, wo die moderne Industrie alle Eigentumsverhältnisse sich gemäß gestaltet, und nur da kann die Industrie diese Gewalt gewinnen, wo sie den Weltmarkt erobert hat, denn die nationalen Grenzen genügen ihrer Entwicklung nicht. Frankreichs Industrie aber, zum großen Teil, behauptet selbst den nationalen Markt nur durch ein mehr oder minder modifiziertes Prohibitivsystem. Wenn das französische Proletariat daher in dem Augenblicke einer Revolution zu Paris eine faktische Gewalt und einen Einfluß besitzt, die es zu einem Anlaufe über seine Mittel hinaus anspornen, so ist es in dem übrigen Frankreich an einzelnen zerstreuten industriellen Zentralpunkten zusammengedrängt, fast verschwindend unter einer Überzahl von Bauern und Kleinbürgern. Der Kampf gegen das Kapital in seiner entwickelten modernen Form, in seinem Springpunkt, der Kampf des industriellen Lohnarbeiters gegen den industriellen Bourgeois ist in Frankreich ein partielles Faktum, das nach den Februartagen um so weniger den nationalen Inhalt der Revolution abgeben konnte, als der Kampf gegen die untergeordneten Exploitationsweisen des Kapitals, des Bauern gegen den Wucherer und die Hypotheke, des Kleinbürgers gegen den Großhändler, Bankier und Fabrikanten, mit einem Worte, gegen den Bankerott, noch eingehüllt war in die allgemeine Erhebung gegen die Finanzaristokratie. Nichts erklärlicher also, als daß das Pariser Proletariat sein Interesse neben dem bürgerlichen durchzusetzen suchte, statt es als das revolutionäre Interesse der Gesellschaft selbst zur Geltung zu bringen, daß es die rote Fahne vor der trikoloren fallen ließ. Die französischen Arbeiter konnten keinen Schritt vorwärts tun, kein Haar der bürgerlichen Ordnung krümmen, bevor der Gang der Revolution die zwischen dem Proletariat und der Bourgeoisie stehende Masse der Nation, Bauern und Kleinbürger, nicht gegen diese Ordnung, gegen die Herrschaft des Kapitals empört, sie gezwungen hatte, sich den Proletariern als ihren Vorkämpfern anzuschließen. Nur durch die ungeheure Niederlage im Juni konnten die Arbeiter diesen Sieg erkaufen.

Die Kommission des Luxembourg, diesem Geschöpfe der Pariser Arbeiter, bleibt das Verdienst, das Geheimnis der Revolution des neunzehnten Jahrhunderts von einer europäischen Tribüne herab verraten zu haben: die Emanzipation des Proletariat. Der "Moniteur" errötete, als er die "wilden Schwärmereien" offiziell propagieren mußte, die bisher vergraben lagen in den apokryphischen Schriften der Sozialisten und nur von Zeit zu Zeit als ferne, halb fürchterliche, halb lächerliche Sagen an das Ohr der Bourgeoisie anschlugen. Europa fuhr überrascht aus seinem bürgerlichen Halbschlummer auf. In der Idee der Proletarier also, welche die Finanzaristokratie mit der Bourgeoisie überhaupt verwechselten; in der Einbildung republikanischer Biedermänner, welche die Existenz selbst der Klassen leugneten oder höchstens als Folge der konstitutionellen Monarchie zugaben; in den heuchlerischen Phrasen der bisher von der Herrschaft ausgeschlossenen bürgerlichen Fraktionen war die Herrschaft der Bourgeoisie abgeschafft mit der Einführung der Republik. Alle Royalisten verwandelten sich damals in Republikaner und alle Millionäre von Paris in Arbeiter. Die Phrase, welche dieser eingebildeten Aufhebung der Klassenverhältnisse entsprach, war die fraternité, die allgemeine Verbrüderung und Brüderschaft. Diese gemütliche Abstraktion von den Klassengegensätzen, diese sentimentale Ausgleichung der sich widersprechenden Klasseninteressen, diese schwärmerische Erhebung über den Klassenkampf, die fraternité , sie war das eigentliche Stichwort der Februarrevolution. Die Klassen waren durch ein bloßes Mißverständnis gespalten und Lamartine taufte die provisorische Regierung am 24. Februar: "un gouvernement qui suspende ce malentendu terrible qui existe entre les différent classes". <"eine Regierung, die dieses fürchterliche Mißverständnis aufhebt, das zwischen den verschiedenen Klassen besteht"> Das Pariser Proletariat schwelgte in diesem großmütigen Fraternitätsrausche.

Die provisorische Regierung ihrerseits, einmal gezwungen, die Republik zu proklamieren, tat alles, um sie der Bourgeoisie und den Provinzen annehm bar zu machen. Die blutigen Schrecken der ersten französischen Republik wurden desavouiert durch die Abschaffung der Todesstrafe für politische Verbrechen, die Presse wurde allen Meinungen freigegeben, die Armee, die Gerichte, die Administration blieben mit wenigen Ausnahmen in den Händen ihrer alten Würdenträger, keiner der großen Schuldigen der Julimonarchie wurde zur Rechenschaft gezogen. Die bürgerlichen Republikaner des "National" amüsierten sich damit, monarchische Namen und Kostüme mit altrepublikanischen zu vertauschen. Für sie war die Republik nichts als ein neuer Ballanzug für die alte bürgerliche Gesellschaft. Ihr Hauptverdienst suchte die junge Republik darin, nicht abzuschrecken, vielmehr selbst beständig zu erschrecken und durch die weiche Nachgiebigkeit und Widerstandslosigkeit ihrer Existenz Existenz zu gewinnen und den Widerstand zu entwaffnen. Den privilegierten Klassen im Innern, den despotischen Mächten nach außen wurde laut verkündet, die Republik sei friedfertiger Natur. Leben und leben lassen sei ihr Motto. Es kam hinzu, daß kurz nach der Februarrevolution Deutsche, Polen, Österreicher, Ungarn, Italiener, jedes Volk seiner unmittelbaren Situation gemäß revoltierte. Rußland und England waren, letzteres selbst bewegt und das andere eingeschüchtert, nicht vorbereitet. Die Republik fand also vor sich keinen nationalen Feind. Also keine großartigen auswärtigen Verwicklungen, welche die Tatkraft entzünden, den revolutionären Prozeß beschleunigen, die provisorische Regierung vorwärtstreiben oder über Bord werfen konnten. Das Pariser Proletariat, das in der Republik seine eigene Schöpfung erblickte, akklamierte natürlich jedem Akt der provisorischen Regierung, der sie leichter in der bürgerlichen Gesellschaft Platz greifen ließ. Von Caussidière ließ es sich willig zu Polizeidiensten verwenden, um das Eigentum in Paris zu beschützen, wie es die Lohnzwiste zwischen Arbeitern und Meistern von Louis Blanc schlichten ließ. Es war sein Point d'honneur, vor den Augen von Europa die bürgerliche Ehre der Republik unangetastet zu erhalten.

Die Republik fand keinen Widerstand, weder von außen noch von innen. Damit war sie entwaffnet. Ihre Aufgabe bestand nicht mehr darin, die Welt revolutionär umzugestalten, sie bestand nur noch darin, sich den Verhältnissen der bürgerlichen Gesellschaft anzupassen. Mit welchem Fanatismus sich die provisorische Regierung dieser Aufgabe unterzog, dafür gibt es keine sprechenderen Zeugnisse als ihre finanziellen Maßregeln.

Der öffentliche Kredit und der Privatkredit waren natürlich erschüttert. Der öffentliche Kredit beruhte auf dem Vertrauen, daß sich der Staat durch die Juden der Finanz exploitieren läßt. Aber der alte Staat war verschwunden, und die Revolution war vor allem gegen die Finanzaristokratie gerichtet. Die Schwingungen der letzten europäischen Handelskrise hatten noch nicht ausgeschlagen: Noch folgten Bankerotte auf Bankerotte.

Der Privatkredit war also paralysiert, die Zirkulation gehemmt, die Produktion gestockt, ehe die Februarrevolution ausbrach. Die revolutionäre Krise steigerte die kommerzielle. Und wenn der Privatkredit auf dem Vertrauen beruht, daß die bürgerliche Produktion in dem ganzen Umfange ihrer Verhältnisse, daß die bürgerliche Ordnung unangetastet und unantastbar ist, wie mußte eine Revolution wirken, welche die Grundlage der bürgerlichen Produktion, die ökonomische Sklaverei des Proletariats in Frage stellte, welche der Börse gegenüber die Sphinx des Luxembourg aufrichtet? Die Erhebung des Proletariats, das ist die Abschaffung des bürgerlichen Kredits; denn es ist die Abschaffung der bürgerlichen Produktion und ihrer Ordnung. Der öffentliche Kredit und der Privatkredit sind der ökonomische Thermometer, woran man die Intensität einer Revolution messen kann. In demselben Grade, worin sie fallen, steigt die Glut und die Zeugungskraft der Revolution.

Die provisorische Regierung wollte der Republik den antibürgerlichen Schein abstreifen. Sie mußte daher vor allem den Tauschwert dieser neuen Staatsform, ihren Kurs auf der Börse zu sichern suchen. Mit dem Preiskurant der Republik auf der Börse hob sich notwendig wieder der Privatkredit.

Um selbst den Verdacht zu beseitigen, als wolle oder könne sie den von der Monarchie übernommenem Verpflichtungen nicht nachkommen, um an die bürgerliche Moral und Zahlungsfähigkeit der Republik glauben zu machen, nahm die provisorische Regierung zu einer ebenso würdelosen als kindischen Renommage ihre Zuflucht. Vor dem gesetzlichen Zahlungstermin zahlte sie den Staatsgläubigern die Zinsen der 5%, 41/2%, 4% aus. Das bürgerliche Aplomb, das Selbstgefühl der Kapitalisten erwachte plötzlich, als sie die ängstliche Hast sahen, womit man ihr Vertrauen zu erkaufen suchte.

Die Geldverlegenheit der provisorischen Regierung verminderte sich natürlich nicht durch einen Theaterstreich, der sie des vorrätigen baren Geldes beraubte. Die Finanzklemme war nicht länger zu verbergen, und Kleinbürger, Dienstboten, Arbeiter mußten die angenehme Überraschung zahlen, welche man den Staatsgläubigern bereitet hatte.

Die Sparkassenbücher über den Betrag von 100 frs. hinaus wurden für nicht mehr in Geld einwechselbar erklärt. Die in den Sparkassen niedergelegten Summen wurden konfisziert und durch ein Dekret in eine nicht rückzahlbare Staatsschuld verwandelt. Damit wurde der ohnehin bedrängte Kleinbürger gegen die Republik erbittert. Indem er an die Stelle seiner Sparkassenbücher Staatsschuldscheine erhielt, wurde er gezwungen, auf die Börse zu gehen, um sie zu verkaufen und sich so direkt in die Hände der Börsenjuden zu liefern, gegen die er die Februarrevolution gemacht hatte.

Die Finanzaristokratie, welche unter der Julimonarchie herrschte, hatte ihre Hochkirche in der Bank. Wie die Börse den Staatskredit regiert, so die Bank den Handelskredit.

Durch die Februarrevolution direkt bedroht, nicht nur in ihrer Herrschaft, sondern in ihrer Existenz, suchte die Bank von vornherein die Republik zu diskreditieren, indem sie die Kreditlosigkeit allgemein machte. Den Bankiers, den Fabrikanten, den Kaufleuten kündigte sie plötzlich den Kredit auf. Dieses Manöver, indem es nicht sofort eine Kontrerevolution hervorrief, schlug notwendig auf die Bank selbst zurück. Die Kapitalisten zogen das Geld zurück, das sie in den Kellern der Bank niedergelegt hatten. Die Inhaber von Banknoten stürzten an ihre Kasse, um sie gegen Gold und Silber auszuwechseln.

Ohne gewaltsame Einmischung, auf legale Weise konnte die provisorische Regierung die Bank zum Bankerott zwingen; sie hatte sich nur passiv zu verhalten und die Bank ihrem Schicksale zu überlassen. Der Bankerott der Bank - das war die Sündflut, welche die Finanzaristokratie, die mächtigste und gefährlichste Feindin der Republik, das goldene Piedestal der Julimonarchie, in einem Nu von dem französischen Boden wegfegte. Und die Bank einmal bankerott, mußte die Bourgeoisie selbst es als einen letzten verzweifelten Rettungsversuch betrachten, wenn die Regierung eine Nationalbank schuf und den nationalen Kredit der Kontrolle der Nation unterwarf.

Die provisorische Regierung gab dagegen den Noten der Bank Zwangskurs. Sie tat mehr. Sie verwandelte alle Provinzialbanken in Zweiginstitute der Banque de France und ließ sie ihr Netz über ganz Frankreich auswerfen. Sie versetzte ihr später die Staatswaldungen als Garantie für eine Anleihe, die sie bei ihr kontrahierte. So befestigte und erweiterte die Februarrevolution unmittelbar die Bankokratie, die sie stürzen sollte.

Unterdessen krümmte sich die provisorische Regierung unter dem Alp eines wachsenden Defizits. Vergebens bettelte sie um patriotische Opfer. Nur die Arbeiter warfen ihr Almosen hin. Er mußte zu einem heroischen Mittel geschritten werden, zur Ausschreibung einer neuen Steuer. Aber wen besteuern? Die Börsenwölfe, die Bankkönige, die Staatsgläubiger, die Rentiers, die Industriellen? Das war kein Mittel, die Republik bei der Bourgeoisie einzuschmeicheln. Das hieß von der einen Seite des Staatskredit und den Handelskredit gefährden, während man ihn von der anderen Seite mit so großen Opfern und Demütigungen zu erkaufen suchte. Aber jemand mußte blechen. Wer wurde dem bürgerlichen Kredit geopfert? Jacques le bonhomme, der Bauer.

Die provisorische Regierung schrieb eine Zusatzsteuer von 45 Centimes pro Franc auf die vier direkten Steuern aus. Dem Pariser Proletariat schwindelte die Regierungspresse vor, diese Steuer falle vorzugsweise auf das große Grundeigentum, auf die Inhaber der von der Restauration oktroyierten Milliarde. In der Wirklichkeit traf sie aber vor allem die Bauernklasse, d.h. die große Majorität des französischen Volkes. Sie mußten die Kosten der Februarrevolution zahlen, an ihnen gewann die Kontrerevolution ihr Hauptmaterial. Die 45-Centimes-Steuer, das war eine Lebensfrage für den französischen Bauer, er machte sie zur Lebensfrage für die Republik. Die Republik für den französischen Bauer, das war von diesem Augenblicke an die 45-Centimes-Steuer, und in dem Pariser Proletariat erblickte er den Verschwender, der sich auf seine Kosten gemütlich tat.

Während die Revolution von 1789 damit begann, den Bauern die Feudallasten abzuschütteln, kündigte sich die Revolution von 1848, um das Kapital nicht zu gefährden und seine Staatsmaschinerie im Gange zu halten, mit einer neuen Steuer bei der Landbevölkerung an.

Nur durch ein Mittel konnte die provisorische Regierung alle diese Ungelegenheiten beseitigen und den Staat aus seiner alten Bahn herausschleudern - durch die Erklärung des Staatsbankerotts. Man erinnert sich, wie Ledru-Rollin in der Nationalversammlung nachträglich die tugendhafte Entrüstung rezitierte, womit er diese Zumutung des Börsenjuden Fould, jetzigen französischen Finanzministers, von sich abwies. Fould hatte ihm den Apfel vom Baume der Erkenntnis gereicht.

Indem die provisorische Regierung die Wechsel anerkannte, welche die alte bürgerliche Gesellschaft auf den Staat gezogen hatte, war sie ihr verfallen. Sie war zum bedrängten Schuldner der bürgerlichen Gesellschaft geworden, statt ihr als drohender Gläubiger gegenüberzustehen, der vieljährige revolutionäre Schuldforderungen einzukassieren hatte. Sie mußte die wankenden bürgerlichen Verhältnisse befestigen, um Verpflichtungen nachzukommen, die nur innerhalb dieser Verhältnisse zu erfüllen sind. Der Kredit ward zu ihrer Lebensbedingung und die Konzessionen an das Proletariat, die ihm gemachten Verheißungen, zu ebenso vielen Fesseln, die gesprengt werden mußten. Die Emanzipation der Arbeiter - selbst als Phrase - wurde zu einer unerträglichen Gefahr für die neue Republik, denn sie war eine beständige Protestation gegen die Herstellung des Kredits, der auf der ungestörten und ungetrübten Anerkennung der bestehenden ökonomischen Klassenverhältnisse beruhte. Es mußte also mit den Arbeitern geendet werden.

Die Februarrevolution hatte die Armee aus Paris hinausgeworfen. Die Nationalgarde, d.h. die Bourgeoisie in ihren verschiedenen Abstufungen, bildete die einzige Macht. Allein fühlte sie sich indes dem Proletariat nicht gewachsen. Überdem war sie gezwungen, wenngleich nach dem zähesten Widerstande, hundert verschiedene Hindernisse entgegenhaltend, allmählich und bruchweise ihre Reihen zu öffnen und bewaffnete Proletarier in dieselben eintreten zu lassen. Es blieb also nur ein Ausweg übrig: einen Teil der Proletarier dem andren entgegenzustellen.

Zu diesem Zwecke bildete die provisorische Regierung 24 Bataillone Mobilgarden, jedes zu tausend Mann, aus jungen Leuten von 15 bis 20 Jahren. Sie gehörten größtenteils dem Lumpenproletariat an, das in allen großen Städten eine vom industriellen Proletariat genau unterschiedende Masse bildet, ein Rekrutierplatz für Diebe und Verbrecher aller Art, von den Abfällen der Gesellschaft lebend, Leute ohne bestimmten Arbeitszweig, Herumtreiber, gens sans feu et sans aveu , verschieden nach dem Bildungsgrade der Nation, der sie angehören, nie den Lazzaronicharakter verleugnend; in dem jugendlichen Alter, worin die provisorische Regierung sie rekrutierte, durchaus bestimmbar, der größten Heldentaten und der exaltiertesten Aufopferung fähig, wie der gemeinsten Banditenstreiche und der schmutzigsten Bestechlichkeit. Die provisorische Regierung zahlte ihnen pro Tag 1 fr. 50 cts., d.h., sie erkaufte sie. Sie gab ihnen eine eigene Uniform, d.h., sie unterschied sie äußerlich von der Bluse. Zu Führern wurden ihnen teils Offiziere aus dem stehenden Heere zugeordnet, teils wählten sie selbst junge Bourgeoissöhne, deren Rodomontaden vom Tode fürs Vaterland und Hingebung für die Republik bestachen.

So stand dem Pariser Proletariat eine aus seiner eigenen Mitte gezogene Armee von 24.000 jugendlich kräftigen, tollkühnen Männern gegenüber. Es schrie der Mobilgarde auf ihren Zügen durch Paris Vivats! zu. Es erkannte in ihr seine Vorkämpfer auf den Barrikaden. Es betrachtete sie als die proletarische Garde im Gegensatze zur bürgerlichen Nationalgarde. Sein Irrtum war verzeihlich.

Neben der Mobilgarde beschloß die Regierung noch eine industrielle Arbeiterarmee um sich zu scharen. Hunderttausend durch die Krise und die Revolution auf das Pflaster geworfene Arbeiter einrollierte der Minister Marie in sogenannte Nationalateliers. Unter diesem prunkenden Namen versteckte sich nichts anderes als die Verwendung der Arbeiter zu langweiligen, eintönigen, unproduktiven Erdarbeiten für einen Arbeitslohn von 23 Sous. Englische workhouses im Freien - weiter waren diese Nationalateliers nichts. In ihnen glaubte die provisorische Regierung eine zweite proletarische Armee gegen die Arbeiter selbst gebildet zu haben. Diesmal irrte sich die Bourgeoisie in den Nationalateliers, wie sich die Arbeiter in der Nationalgarde irrten. Sie hatte eine Armee für die Emeute geschaffen.

Aber ein Zweck war erreicht.

Nationalateliers - das war der Name der Volkswerkstätten, die Louis Blanc im Luxembourg predigte. Die Ateliers Maries, im direkten Gegensatze zum Luxembourg entworfen, boten durch die gemeinsame Firma den Anlaß zu einer Intrige der Irrungen, würdig der spanischen Bedientenkomödie. Die provisorische Regierung selbst verbreitete unter der Hand das Gerücht, diese Nationalateliers seien die Erfindung Louis Blanc, und es schien dies um so glaublicher, als Louis Blanc, der Prophet der Nationalateliers, Mitglied der provisorischen Regierung war. Und in der halb naiven, halb absichtlichen Verwechslung der Pariser Bourgeoisie, in der künstlich unterhaltenen Meinung Frankreichs, Europas waren jene workhouses die erste Verwirklichung des Sozialismus, der mit ihnen an den Pranger gestellt wurde.

Nicht durch ihren Inhalt, aber durch ihren Titel waren die Nationalateliers die verkörperte Protestation des Proletariats gegen die bürgerliche Industrie, den bürgerlichen Kredit und die bürgerliche Republik. Auf sie wälzte sich also der ganze Haß der Bourgeoisie. In ihnen hatte sie zugleich den Punkt gefunden, worauf sie den Angriff richten konnte, sobald sie genug erstarkt war, offen mit der Februarrevolution zu brechen. Alles Unbehagen, aller Mißmut der Kleinbürger richtete sich gleichzeitig auf diese Nationalateliers, die gemeinsame Zielscheibe. Mit wahrem Grimme berechneten sie die Summen, welche die proletarischen Tagediebe verschlangen, während ihre eigene Lage täglich unerträglicher wurde. Eine Staatspension für eine Scheinarbeit, das ist der Sozialismus! knurrten sie in sich hinein. Die Nationalateliers, die Deklamationen des Luxembourg, die Züge der Arbeiter durch Paris - in ihnen suchten sie den Grund ihrer Misere. Und niemand fanatisierte sich mehr gegen die angeblichen Machinationen der Kommunisten als der Kleinbürger, der rettungslos am Abgrunde des Bankerotts schwebte.

So waren im bevorstehenden Handgemenge zwischen Bourgeoisie und Proletariat alle Vorteile, alle entscheidenden Posten, alle Mittelschichten der Gesellschaft in den Händen der Bourgeoisie zur selben Zeit, als die Wellen der Februarrevolution über den ganzen Kontinent hoch zusammenschlugen und jede neue Post ein neues Revolutionsbulletin brachte, bald aus Italien, bald aus Deutschland, bald aus dem fernsten Südosten von Europa, und den allgemeinen Taumel des Volkes unterhielt, ihm beständiges Zeugnisse eines Sieges bringend, den es schon verwirkt hatte.

Der 17. März und der 16. April waren die ersten Plänklergefechte in dem großen Klassenkampfe, den die bürgerliche Republik unter ihren Fittichen verbarg.

Der 17. März offenbarte die zweideutige, keine entscheidende Tat zulassende Situation des Proletariats. Seine Demonstration bezweckte ursprünglich, die provisorische Regierung auf die Bahn der Revolution zurückzuwerfen, nach Umständen die Ausschließung ihrer bürgerlichen Glieder zu bewirken und die Aufschiebung der Wahltage für die Nationalversammlung und die Nationalgarde zu erzwingen. Aber am 16. März machte die in der Nationalgarde vertretene Bourgeoisie eine der provisorischen Regierung feindselige Demonstration. Unter dem Rufe: À bas Ledru-Rollin! drang sie zum Hôtel de Ville. Und das Volk war gezwungen, am 17. März zu rufen: Es lebe Ledru-Rollin! Es lebe die provisorische Regierung! Es war gezwungen, gegen das Bürgertum die Partei der bürgerlichen Republik zu ergreifen, die ihm in Frage gestellt schien. Der 17. März verpuffte in eine melodramatische Szene, und wenn das Pariser Proletariat an diesem Tage noch einmal seinen Riesenleib zur Schau trug, war die Bourgeoisie innerhalb und außerhalb der provisorischen Regierung um so entschlossener, ihn zu brechen.

Der 16. April war ein durch die provisorische Regierung mit der Bourgeoisie veranstaltetes Mißverständnis. Die Arbeiter hatten sich zahlreich auf dem Marsfelde versammelt und im Hippodrom, um ihre Wahlen für den Generalstab der Nationalgarde vorzubereiten. Plötzlich verbreitete sich in ganz Paris, von einem Ende bis zum anderen, mit Blitzesschnelle das Gerücht, die Arbeiter hätten sich im Marsfeld bewaffnet versammelt, unter der Abführung Louis Blanc, Blanquis, Cabets und Raspails, um von da auf das Hôtel de Ville zu ziehen, die provisorische Regierung zu stürzen und eine kommunistische Regierung zu proklamieren. Der Generalmarsch wird geschlagen - Ledru-Rollin, Marrast, Lamartine machten sich später die Ehre seiner Initiative streitig -, in einer Stunde stehen 100.000 Mann unter den Waffen, das Hôtel e Ville ist an allen Punkten von Nationalgarden besetzt, der Ruf: Nieder mit den Kommunisten! Nieder mit Louis Blanc, mit Blanqui, mit Raspail, mit Cabet! donnerte durch ganz Paris, und der provisorischen Regierung wird von einer Unzahl Deputationen gehuldigt, alle bereit, das Vaterland und die Gesellschaft zu retten. Als die Arbeiter endlich vor dem Hôtel de Ville erscheinen, um der provisorischen Regierung eine patriotische Kollekte zu überreichen, die sie auf dem Marsfelde gesammelt hatten, erfahren sie zu ihrer Verwunderung, daß das bürgerliche Paris in einem höchst behut-sam angelegten Scheinkampfe ihren Schatten geschlagen hat. Das furchtbare Attentat vom 16. April gab den Vorwand zur Zurückberufung der Armee nach Paris - der eigentliche Zweck der plump angelegten Komödie - und zu den reaktionären föderalistischen Demonstrationen der Provinzen.

Am 4. Mai trat die aus den direkten allgemeinen Wahlen hervorgegangene Nationalversammlung zusammen. Das allgemeine Stimmrecht besaß nicht die magische Kraft, welche ihm die Republikaner alten Schlages zugetraut hatten. In ganz Frankreich, wenigstens in der Majorität der Franzosen, erblickten sie Citoyens mit denselben Interessen, derselben Einsicht usw. Es war dies ihr Volkskultus. Statt ihres eingebildeten Volkes brachten die Wahlen das wirkliche Volk ans Tageslicht, d.h. Repräsentanten der verschiedenen Klassen, worin es zerfällt. Wir haben gesehen, warum Bauern und Kleinbürger unter der Leitung der kampflustigen Bourgeoisie und der restaurationswütigen großen Grundeigentümer wählen mußten. Aber wenn das allgemeine Stimmrecht nicht die wundertätige Wünschelrute war, wofür republikanische Biedermänner es angesehen hatten, besaß es das ungleich höhere Verdienst, den Klassenkampf zu entfesseln, die verschiedenen Mittelschichten der bürgerlichen Gesellschaft ihre Illusionen und Enttäuschungen rasch durchleben zu lassen, sämtliche Fraktionen der exploitierenden Klasse in einem Wurfe auf die Staatsbühne zu schleudern und ihnen so die trügerische Larve abzureißen, während die Monarchie mit ihrem Zensus nur bestimmte Fraktionen der Bourgeoisie sich kompromittieren und die anderen hinter den Kulissen im Versteck ließ und sie mit dem Heiligenschein einer gemeinsamen Opposition umgab.

In der konstituierenden Nationalversammlung, die am 4. Mai zusammentrat, besaßen die Bourgeoisrepublikaner, die Republikaner des "National" die Oberhand. Legitimisten und Orleanisten selbst wagten sich zunächst nur unter der Maske des bürgerlichen Republikanismus zu zeigen. Nur im Namen der Republik konnte der Kampf gegen das Proletariat aufgenommen werden.

Vom 4. Mai, nicht vom 25. Februar, datiert die Republik, d.h. die vom französischen Volke anerkannte Republik; es ist nicht die Republik, welche das Pariser Proletariat der provisorischen Regierung aufdrang, nicht die Republik mit sozialen Institutionen, nicht das Traumbild, das des Barrikadenkämpfern vorschwebte. Die von der Nationalversammlung proklamierte, die einzig legitime Republik, es ist die Republik, welche keine revolutionäre Waffe gegen die bürgerliche Ordnung, vielmehr ihre politische Rekonstitution, die politische Wiederbefestigung der bürgerlichen Gesellschaft ist, mit einem Worte: die bürgerliche Republik. Von der Tribüne der Nationalversammlung erscholl diese Behauptung, in der gesamten republikanischen und antirepublikanischen Bürgerpresse fand sie ihr Echo.

Und wie haben gesehen, wie die Februarrepublik wirklich nichts anderes war und sein konnte als eine bürgerliche Republik, wie aber die provisorische Regierung unter dem unmittelbaren Drucke des Proletariats gezwungen war, sie als eine Republik mit sozialen Institutionen anzukündigen, wie das Pariser Proletariat noch unfähig war, anders als in der Vorstellung, in der Einbildung über die bürgerliche Republik hinauszugehen, wie es überall in ihrem Dienste handelte, wo es wirklich zur Handlung kam, wie die ihm gemachten Verheißungen zur unerträglichen Gefahr für die neue Republik wurden, wie der ganze Lebensprozeß der provisorischen Regierung sich in einen fortdauernden Kampf gegen die Forderungen des Proletariats zusammenfaßte.

In der Nationalversammlung saß ganz Frankreich zu Gericht über das Pariser Proletariat. Sie brach sofort mit den sozialen Illusionen der Februarrevolution, sie proklamierte rundheraus die bürgerliche Republik, nichts als die bürgerliche Republik. Sofort schloß sie aus der von ihr ernannten Exekutivkommission die Vertreter des Proletariats aus: Louis Blanc und Albert; sie verwarf den Vorschlag eines besondern Arbeitsministeriums, sie empfing mit stürmischen Beifallsrufen die Erklärung des Ministers Trélat: "Es handelt sich nur noch darum, die Arbeit auf ihre alten Bedingungen zurückzuführen."

Aber das alles genügte nicht. Die Februarrevolution war von den Arbeitern erkämpft unter dem passiven Beistande der Bourgeoisie. Die Proletarier betrachteten sich mit Recht als die Sieger des Februar, und sie machten die hochmütigen Ansprüche des Siegers. Sie mußten auf der Straße besiegt, es mußte ihnen gezeigt werden, daß sie unterlagen, sobald sie nicht mit der Bourgeoisie, sondern gegen die Bourgeoisie kämpften. Wie die Februarrepublik mit ihren sozialistischen Zugeständnissen einer Schlacht des mit der Bourgeoisie gegen das Königtum vereinten Proletariats bedurfte, so war eine zweite Schlacht nötig, um die Republik von den sozialistischen Zugeständnissen zu scheiden, um die bürgerliche Republik offiziell als die herrschende herauszuarbeiten. Mit den Waffen in der Hand mußte die Bourgeoisie die Forderungen des Proletariats widerlegen. Und die wirkliche Geburtsstätte der bürgerlichen Republik, es ist nicht der Februarsieg, es ist die Juniniederlage.

Das Proletariat beschleunigte die Entscheidung, als es den 15. Mai in die Nationalversammlung drang, seinen revolutionären Einfluß erfolglos wiederzuerobern suchte und nur seine energischen Führer den Kerkermeistern der Bourgeoisie ausgeliefert hatte. Il faut en finir! Diese Situation muß endigen! In diesem Schrei machte die Nationalversammlung ihrem Entschlusse Luft, das Proletariat zum entscheidenden Kampfe zu zwingen. Die Exekutiv-kommission erließ eine Reihe herausfordernder Dekrete, wie das Verbot der Volkszusammenscharungen usw. Von der Tribüne der konstituierenden Nationalversammlung herab wurden die Arbeiter direkt provoziert, beschimpft, verhöhnt. Aber der eigentliche Angriffspunkt war, wie wir gesehen haben, in den Nationalateliers gegeben. Auf sie wies die konstituierende Versammlung gebieterisch die Exekutivkommission hin, die nur darauf harrte, ihren eigenen Plan als Gebot der Nationalversammlung ausgesprochen zu hören.

Die Exekutivkommission begann damit, den Zutritt in die Nationalateliers zu erschweren, den Taglohn in Stücklohn zu verwandeln, die nicht in Paris gebürtigen Arbeiter nach der Sologne, angeblich zur Ausführung von Erdarbeiten, zu verbannen. Diese Erdarbeiten waren nur eine rhetorische Formel, womit man ihre Verjagung beschönigte, wie die enttäuschten zurückkehrenden Arbeiter ihren Genossen verkündeten. Endlich am 21. Juni erschien ein Dekret im "Moniteur", welches die gewaltsame Austreibung aller unverheirateten Arbeiter aus den Nationalateliers verordnete oder ihre Einrollierung in die Armee.

Es blieb den Arbeitern keine Wahl, sie mußten verhungern oder losschlagen. Sie antworteten am 22. Juni mit der ungeheuren Insurrektion, worin die erste große Schlacht geliefert wurde zwischen den beiden Klassen, welche die moderne Gesellschaft spalten. Es war der Kampf um die Erhaltung oder Vernichtung der bürgerlichen Ordnung. Der Schleier, der die Republik verhüllte, zerriß.

Es ist bekannt, wie die Arbeiter mit beispielloser Tapferkeit und Genialität, ohne Chefs, ohne gemeinsamen Plan, ohne Mittel, zum größten Teil der Waffen entbehrend, die Armee, die Mobilgarde, die Pariser Nationalgarde und die aus der Provinz hinzuströmende Nationalgarde während fünf Tagen im Schach hielten. Es ist bekannt, wie die Bourgeoisie für die ausgestandene Todesangst sich in unerhörter Brutalität entschädigte und über 3.000 Gefangene massakrierte.

So sehr waren die offiziellen Vertreter der französischen Demokratie in der republikanischen Ideologie befangen, daß sie erst einige Wochen später den Sinn des Junikampfes zu ahnen begannen. Sie waren wie betäubt von dem Pulverdampfe, worin ihre phantastische Republik zerrann.

Der unmittelbare Eindruck, den die Nachricht von der Juniniederlage auf uns hervorbrachte, der Leser wird uns erlauben, ihn mit den Worten der "Neuen Rheinischen Zeitung" zu schildern:

"Der letzte offizielle Rest der Februarrevolution, die Exekutivkommission, ist vor dem Ernst der Ereignisse wie ein Nebelbild zerflossen. Lamartines Leuchtkugeln haben sich verwandelt in die Brandraketen Cavaignacs. Die Fraternité, die Brüderlichkeit der entgegengesetzten Klassen, wovon die eine die andere exploitiert, die Fraternité, im Februar proklamiert, mit großen Buchstaben auf die Stirne von Paris geschrieben, auf jedes Gefängnis, auf jede Kaserne - ihr wahrer, unverfälschter, ihr prosaischer Ausdruck, das ist der Bürgerkrieg, der Bürgerkrieg in seiner fürchterlichsten Gestalt, der Krieg der Arbeit und des Kapitals. Diese Brüderlichkeit flammte vor allen Fenstern von Paris am Abend des 25. Juni, als das Paris der Bourgeoisie illuminierte, während das Paris des Proletariats verbrannte, verblutete, verächzte. Die Brüderlichkeit währte gerade so lange, als das Interesse der Bourgeoisie mit dem Interesse des Proletariats verbrüdert war. - Pedanten der alten revolutionären Überlieferung von 1793, sozialistische Systematiker, die bei der Bourgeoisie für das Volk bettelten und denen erlaubt worden wurde, lange Predigten zu halten und sich so lange zu kompromittieren, als der proletarische Löwe in Schlaf gelullt werden mußte, Republikaner, welche die ganze alte bürgerliche Ordnung mit dem Abzug des gekrönten Kopfes verlangten, dynastische Oppositionelle, denen der Zufall an die Stelle eines Ministerwechsels den Sturz einer Dynastie unterschob, Legitimisten, welche die Livrée nicht abwerfen, sondern ihren Schnitt verändern wollten, das waren die Bundesgenossen, womit das Volk seinen Februar machte ... Die Februarrevolution war die schöne Revolution, die Revolution der allgemeinen Sympathie, weil die Gegensätze, die in ihr gegen das Königtum eklatierten, unentwickelt, einträchtig nebeneinander schlummerten, weil der soziale Kampf, der ihren Hintergrund bildete, nur eine luftige Existenz gewonnen hatte, die Existenz der Phrase, des Worts. Die Junirevolution ist die häßliche Revolution, die abstoßende Revolution, weil an die Stelle der Phrase die Sache getreten ist, weil die Republik das Haupt des Ungeheuers selbst entblößte, indem sie ihm die schirmende und versteckende Krone abschlug. - Ordnung! war der Schlachtruf Guizots. Ordnung! schrie Sébastiani, der Guizotin, als Warschau russisch wurde. Ordnung! schreit Cavaignac, das brutale Echo der französischen Nationalversammlung und der republikanischen Bourgeoisie. Ordnung! donnerten seine Kartätschen, als sie den Leib des Proletariats zerrissen. Keine der zahlreichen Revolutionen der französischen Bourgeoisie seit 1789 war ein Attentat auf die Ordnung, denn sie ließ die bürgerliche Ordnung bestehen, sooft auch die politische Form dieser Herrschaft und dieser Sklaverei wechselte. Der Juni hat diese Ordnung angetastet. Wehe über den Juni!" ("N. Rh. Z.", 29. Juni 1848)

Wehe über den Juni! schallt das europäische Echo zurück.

Von der Bourgeoisie wurde das Pariser Proletariat zur Juniinsurrektion gezwungen. Schon darin lag sein Verdammungsurteil. Weder sein unmittelbares eingestandenes Bedürfnis trieb es dahin, den Sturz der Bourgeoisie gewaltsam erkämpfen zu wollen, noch war es dieser Aufgabe gewachsen. Der "Moniteur" mußte ihm offiziell eröffnen. daß die Zeit vorüber, wo die Republik vor seinen Illusionen die Honneurs zu machen sich veranlaßt sah, und erst seine Niederlage überzeugte es von der Wahrheit, daß die geringste Verbesserung seiner Lage eine Utopie bleibt innerhalb der bürgerlichen Republik, eine Utopie, die zum Verbrechen wird, sobald sie sich verwirklichen will. An die Stelle seiner, der Form nach überschwenglichen, dem Inhalte nach kleinlichen und selbst noch bürgerlichen Forderungen, deren Konzession es der Februarrepublik abdingen wollte, trat die kühne revolutionäre Kampfparole: Sturz der Bourgeoisie! Diktatur der Arbeiterklasse!

Indem das Proletariat seine Leichenstätte zur Geburtsstätte der bürgerlichen Republik machte, zwang es sie sogleich, in ihrer reinen Gestalt herauszutreten als der Staat, dessen eingestandener Zweck ist, die Herrschaft des Kapitals, die Sklaverei der Arbeit zu verewigen. Im steten Hinblicke auf den narbenvollen, unversöhnbaren, unbesiegbaren Feind - unbesiegbar, weil seine Existenz die Bedingung ihres eigenen Lebens ist - mußte die von allen Fesseln befreite Bourgeoisherrschaft sofort in den Bourgeoisterrorismus umschlagen. Das Proletariat einstweilen von der Bühne beseitigt, die Bourgeoisdiktatur offiziell anerkannt, mußten die mittleren Schichten der bürgerlichen Gesellschaft, Kleinbürgertum und Bauernklasse, in dem Maße, als ihre Lage unerträglicher und ihr Gegensatz gegen die Bourgeoisie schroffer wurde, mehr und mehr sich an das Proletariat anschließen. Wie früher in seinem Aufschwunge, mußten sie jetzt in seiner Niederlage den Grund ihrer Misere finden.

Wenn die Juniinsurrektion überall auf dem Kontinent das Selbstgefühl der Bourgeoisie hob und sie offen in einen Bund mit dem feudalen Königtum gegen das Volk treten ließ, wer war das erste Opfer diese Bundes? Die kontinentale Bourgeoisie selbst. Die Juniniederlage verhinderte sie, ihre Herrschaft zu befestigen und das Volk auf der untergeordnetsten Stufe der bürgerlichen Revolution halb befriedigt, halb verstimmt, stillstehn zu machen.

Endlich verriet die Juniniederlage den despotischen Mächten Europas das Geheimnis, daß Frankreich unter allen Bedingungen den Frieden nach außen aufrechterhalten müsse, um den Bürgerkrieg nach innen führen zu können. So wurden die Völker, die den Kampf um ihre nationale Unabhängigkeit begonnen hatten, der Übermacht Rußlands, Österreichs und Preußens preisgegeben., aber gleichzeitig wurde das Schicksal dieser nationalen Revolutionen dem Schicksal der proletarischen Revolution unterworfen, ihrer scheinbaren Selbständigkeit, ihrer Unabhängigkeit von der großen sozialen Umwälzung beraubt. Der Ungar soll nicht frei sein, nicht der Pole, nicht der Italiener, solange der Arbeiter Sklave bleibt!

Endlich nahm Europa durch die Siege der Heiligen Allianz eine Gestalt an, die jede neue proletarische Erhebung in Frankreich mit einem Weltkriege unmittelbar zusammenfallen läßt. Die neue französische Revolution ist gezwungen, sofort den nationalen Boden zu verlassen und das europäische Terrain zu erobern, auf dem allein die soziale Revolution des 19. Jahrhunderts sich durchführen kann.

Erst durch die Juniniederlage also wurden alle Bedingungen geschaffen, innerhalb deren Frankreich die Initiative der europäischen Revolution ergreifen kann. Erst in das Blut der Juniinsurgenten getaucht, wurde die Trikolore zur Fahne der europäischen Revolution - zur roten Fahne!

Und wir rufen: Die Revolution ist tot! - Es lebe die Revolution!



[1] Annexion von Krakau durch Österreich im Einverständnis mit Rußland und Preußen 11. November 1846. - Schweizer Sonderbundskrieg 4. bis 28. November 1847. - Aufstand in Palermo 12. Januar 1848, Ende Januar neuntägiges Bombardement der Stadt durch die Neapolitaner.

After the July Revolution of 1830, when the liberal banker Laffitte led his compère, the Duke of Orléans, in triumph to the Hôtel de Ville, he let fall the words: “From now on the bankers will rule”. Laffitte had betrayed the secret of the revolution.

It was not the French bourgeoisie that ruled under Louis Philippe, but one faction of it: bankers, stock-exchange kings, railway kings, owners of coal and iron mines and forests, a part of the landed proprietors associated with them – the so-called financial aristocracy. It sat on the throne, it dictated laws in the Chambers, it distributed public offices, from cabinet portfolios to tobacco bureau posts.

The industrial bourgeoisie proper formed part of the official opposition, that is, it was represented only as a minority in the Chambers. Its opposition was expressed all the more resolutely the more unalloyed the autocracy of the finance aristocracy became, and the more it imagined that its domination over the working class was insured after the revolts of 1832, 1834, and 1839, which had been drowned in blood. [1] Grandin, a Rouen manufacturer and the most fanatical instrument of bourgeois reaction in the Constituent as well as in the Legislative National Assembly, was the most violent opponent of Guizot in the Chamber of Deputies. Léon Faucher, later known for his impotent efforts to climb into prominence as the Guizot of the French counterrevolution, in the last days of Louis Philippe waged a war of the pen for industry against speculation and its train bearer, the government. Bastiat agitated in the name of Bordeaux and the whole of wine- producing France against the ruling system.

The petty bourgeoisie of all gradations, and the peasantry also, were completely excluded from political power. Finally, in the official opposition or entirely outside the pays légal electorate, there were the ideological representatives and spokesmen of the above classes, their savants, lawyers, doctors, etc., in a word, their so-called men of talent.

Owing to its financial straits, the July Monarchy was dependent from the beginning on the big bourgeoisie, and its dependence on the big bourgeoisie was the inexhaustible source of increasing financial straits. It was impossible to subordinate the administration of the state to the interests of national production without balancing the budget, without establishing a balance between state expenditures and revenues. And how was this balance to be established without limiting state expenditures – that is, without encroaching on interests which were so many props of the ruling system – and without redistributing taxes – that is, without shifting a considerable share of the burden of taxation onto the shoulders of the big bourgeoisie itself?

On the contrary, the faction of the bourgeoisie that ruled and legislated through the Chambers had a direct interest in the indebtedness of the state. The state deficit was really the main object of its speculation and the chief source of its enrichment. At the end of each year a new deficit. After the lapse of four or five years a new loan. And every new loan offered new opportunities to the finance aristocracy for defrauding the state, which was kept artificially on the verge of bankruptcy – it had to negotiate with the bankers under the most unfavorable conditions. Each new loan gave a further opportunity, that of plundering the public which invested its capital in state bonds by means of stock-exchange manipulations, the secrets of which the government and the majority in the Chambers were privy to. In general, the instability of state credit and the possession of state secrets gave the bankers and their associates in the Chambers and on the throne the possibility of evoking sudden, extraordinary fluctuations in the quotations of government securities, the result of which was always bound to be the ruin of a mass of smaller capitalists and the fabulously rapid enrichment of the big gamblers. As the state deficit was in the direct interest of the ruling faction of the bourgeoisie, it is clear why the extraordinary state expenditure in the last years of Louis Philippe's reign was far more than double the extraordinary state expenditure under Napoleon, indeed reached a yearly sum of nearly 400,000,000 francs, whereas the whole average annual export of France seldom attained a volume amounting to 750,000,000 francs. The enormous sums which in this way flowed through the hands of the state facilitated, moreover, swindling contracts for deliveries, bribery, defalcations, and all kinds of roguery.

The defrauding of the state, practiced wholesale in connection with loans, was repeated retail in public works. What occurred in the relations between Chamber and government became multiplied in the relations between individual departments and individual entrepreneurs.

The ruling class exploited the building of railways in the same way it exploited state expenditures in general and state loans. The Chambers piled the main burdens on the state, and secured the golden fruits to the speculating finance aristocracy. One recalls the scandals in the Chamber of Deputies when by chance it leaked out that all the members of the majority, including a number of ministers, had been interested as shareholders in the very railway constructions which as legislators they had carried out afterward at the cost of the state.

On the other hand, the smallest financial reform was wrecked through the influence of the bankers. For example, the postal reform. Rothschild protested. Was it permissible for the state to curtail sources of revenue out of which interest was to be paid on its ever increasing debt?

The July Monarchy was nothing other than a joint stock company for the exploitation of France's national wealth, whose dividends were divided among ministers, Chambers, 240,000 voters, and their adherents. Louis Philippe was the director of this company – Robert Macaire [2] on the throne. Trade, industry, agriculture, shipping, the interests of the industrial bourgeoisie, were bound to be continually endangered and prejudiced under this system. Cheap government, governement à bon marché, was what it had inscribed on its banner in the July days.

Since the finance aristocracy made the laws, was at the head of the administration of the state, had command of all the organized public authorities, dominated public opinion through the actual state of affairs and through the press, the same prostitution, the same shameless cheating, the same mania to get rich was repeated in every sphere, from the court to the Café Borgne [3] to get rich not by production, but by pocketing the already available wealth of others, Clashing every moment with the bourgeois laws themselves, an unbridled assertion of unhealthy and dissolute appetites manifested itself, particularly at the top of bourgeois society – lusts wherein wealth derived from gambling naturally seeks its satisfaction, where pleasure becomes crapuleux debauched, where money, filth, and blood commingle. The finance aristocracy, in its mode of acquisition as well as in its pleasures, is nothing but the rebirth of the lumpenproletariat on the heights of bourgeois society.

And the nonruling factions of the French bourgeoisie cried: Corruption! The people cried: À bas les grands voleurs! À bas les assassins! Down with the big thieves! Down with the assassins! when in 1847, on the most prominent stages of bourgeois society, the same scenes were publicly enacted that regularly lead the lumpenproletariat to brothels, to workhouses and lunatic asylums, to the bar of justice, to the dungeon, and to the scaffold. The industrial bourgeoisie saw its interests endangered, the petty bourgeoisie was filled with moral indignation, the imagination of the people was offended, Paris was flooded with pamphlets – “The Rothschild Dynasty,” “Usurers Kings of the Epoch,” etc. – in which the rule of the finance aristocracy was denounced and stigmatized with greater or less wit.

Rien pour la gloire! Nothing for glory! Glory brings no profit! La paix partout et toujours! Peace everywhere and always! War depresses the quotations of the 3 and 4 percents which the France of the Bourse jobbers had inscribed on her banner. Her foreign policy was therefore lost in a series of mortifications to French national sentiment, which reacted all the more vigorously when the rape of Poland was brought to its conclusion with the incorporation of Cracow by Austria, and when Guizot came out actively on the side of the Holy Alliance in the Swiss separatist war. [4] The victory of the Swiss liberals in this mimic war raised the self-respect of the bourgeois opposition in France; the bloody uprising of the people in Palermo worked like an electric shock on the paralyzed masses of the people and awoke their great revolutionary memories and passions. [5]

The eruption of the general discontent was finally accelerated and the mood for revolt ripened by two economic world events.

The potato blight and the crop failures of 1845 and 1846 increased the general ferment among the people. The famine of 1847 called forth bloody conflicts in France as well as on the rest of the Continent. As against the shameless orgies of the finance aristocracy, the struggle of the people for the prime necessities of life! At Buzançais, hunger rioters executed [6]; in Paris, oversatiated escrocs swindlers snatched from the courts by the royal family!

The second great economic event that hastened the outbreak of the revolution was a general commercial and industrial crisis in England. Already heralded in the autumn of 1845 by the wholesale reverses of the speculators in railway shares, staved off during 1846 by a number of incidents such as the impending abolition of the Corn Laws, the crisis finally burst in the autumn of 1847 with the bankruptcy of the London wholesale grocers, on the heels of which followed the insolvencies of the land banks and the closing of the factories in the English industrial districts. The after-effect of this crisis on the Continent had not yet spent itself when the February Revolution broke out.

The devastation of trade and industry caused by the economic epidemic made the autocracy of the finance aristocracy still more unbearable. Throughout the whole of France the bourgeois opposition agitated at banquets for an electoral reform which should win for it the majority in the Chambers and overthrow the Ministry of the Bourse. In Paris the industrial crisis had, moreover, the particular result of throwing a multitude of manufacturers and big traders, who under the existing circumstances could no longer do any business in the foreign market, onto the home market. They set up large establishments, the competition of which ruined the small épiciers grocers and boutiquiers shopkeepers en masse. Hence the innumerable bankruptcies among this section of the Paris bourgeoisie, and hence their revolutionary action in February. It is well known how Guizot and the Chambers answered the reform proposals with an unambiguous challenge, how Louis Philippe too late resolved on a ministry led by Barrot, how things went as far as hand-to-hand fighting between the people and the army, how the army was disarmed by the passive conduct of the National Guard, how the July Monarchy had to give way to a provisional government.

The Provisional Government which emerged from the February barricades necessarily mirrored in its composition the different parties which shared in the victory. It could not be anything but a compromise between the different classes which together had overturned the July throne, but whose interests were mutually antagonistic. The great majority of its members consisted of representatives of the bourgeoisie. The republican petty bourgeoisie was represented by Ledru- Rollin and Flocon, the republican bourgeoisie by the people from the National [7], the dynastic opposition by Crémieux, Dupont de l'Eure, etc. [8] The working class had only two representatives, Louis Blanc and Albert. Finally, Lamartine in the Provisional Government; this was at first no real interest, no definite class; this was the February Revolution itself, the common uprising with its illusions, its poetry, its visionary content, and its phrases. For the rest, the spokesman of the February Revolution, by his position and his views, belonged to the bourgeoisie.

If Paris, as a result of political centralization, rules France, the workers, in moments of revolutionary earthquakes, rule Paris. The first act in the life of the Provisional Government was an attempt to escape from this overpowering influence by an appeal from intoxicated Paris to sober France. Lamartine disputed the right of the barricade fighters to proclaim a republic on the ground that only the majority of Frenchmen had that right; they must await their votes, the Paris proletariat must not besmirch its victory by a usurpation. [9] The bourgeoisie allows the proletariat only one usurpation – that of fighting.

Up to noon of February 25 the republic had not yet been proclaimed; on the other hand, all the ministries had already been divided among the bourgeois elements of the Provisional Government and among the generals, bankers, and lawyers of the National. But the workers were determined this time not to put up with any bamboozlement like that of July, 1830. They were ready to take up the fight anew and to get a republic by force of arms. With this message, Raspail betook himself to the Hôtel de Ville. In the name of the Paris proletariat he commanded the Provisional Government to proclaim a republic; if this order of the people were not fulfilled within two hours, he would return at the head of 200,000 men. The bodies of the fallen were scarcely cold, the barricades were not yet disarmed, and the only force that could be opposed to them was the National Guard. Under these circumstances the doubts born of considerations of state policy and the juristic scruples of conscience entertained by the Provisional Government suddenly vanished. The time limit of two hours had not yet expired when all the walls of Paris were resplendent with the gigantic historical words:

République français! Liberté, Egalité, Fraternité!

Even the memory of the limited alms and motives which drove the bourgeoisie into the February Revolution was extinguished by the proclamation of the republic on the basis of universal suffrage. Instead of only a few factions of the bourgeoisie, all classes of French society were suddenly hurled into the orbit of political power, forced to leave the boxes, the stalls, and the gallery and to act in person upon the revolutionary stage! With the constitutional monarchy vanished also the semblance of a state power independently confronting bourgeois society, as well as the whole series of subordinate struggles which this semblance of power called forth!

By dictating the republic to the Provisional Government, and through the Provisional Government to the whole of France, the proletariat immediately stepped into the foreground as an independent party, but at the same time challenged the whole of bourgeois France to enter the lists against it. What it won was the terrain for the fight for its revolutionary emancipation, but by no means this emancipation itself.

The first thing the February Republic had to do was, rather, to complete the rule of the bourgeoisie by allowing, besides the finance aristocracy, all the propertied classes to enter the orbit of political power. The majority of the great landowners, the Legitimists, were emancipated from the political nullity to which they had been condemned by the July Monarchy. Not for nothing had the Gazette de France agitated in common with the opposition papers; not for nothing had La Roche-Jaquelein taken the side of the revolution in the session of the Chamber of Deputies on February 24. The nominal proprietors, the peasants, who form the great majority of the French people, were put by universal suffrage in the position of arbiters of the fate of France. The February Republic finally brought the rule of the bourgeoisie clearly into view, since it struck off the crown behind which capital had kept itself concealed.

Just as the workers in the July days had fought for and won the bourgeois monarchy, so in the February days they fought for and won the bourgeois republic. Just as the July Monarchy had to proclaim itself a monarchy surrounded by republican institutions, so the February Republic was forced to proclaim itself a republic surrounded by social institutions. The Paris proletariat compelled this concession, too.

Marche, a worker, dictated the decree [10] by which the newly formed Provisional Government pledged itself to guarantee the workers a livelihood by means of labor, to provide work for all citizens, etc. And when a few days later it forgot its promises and seemed to have lost sight of the proletariat, a mass of 20,000 workers marched on the Hôtel de Ville with the cry: Organize labor! Form a special Ministry of labor! Reluctantly and after long debate, the Provisional Government nominated a permanent special commission charged with lending means of improving the lot of the working classes! This commission consisted of delegates from the corporations guilds of Paris artisans and was presided over by Louis Blanc and Albert. The Luxembourg Palace was assigned to it as its meeting place. In this way the representatives of the working class were banished from the seat of the Provisional Government, the bourgeois part of which retained the real state power and the reins of administration exclusively in its hands; and side by side with the ministries of finance, trade, and public works, side by side with the Bank and the Bourse, there arose a socialist synagogue whose high priests, Louis Blanc and Albert, had the task of discovering the promised land, of preaching the new gospel, and of providing work for the Paris proletariat. Unlike any profane state power, they had no budget, no executive authority at their disposal. They were supposed to break the pillars of bourgeois society by dashing their heads against them. While the Luxembourg sought the philosopher's stone, in the Hôtel de Ville they minted the current coinage.

And yet the claims of the Paris proletariat, so far as they went beyond the bourgeois republic, could win no other existence than the nebulous one of the Luxembourg.

In common with the bourgeoisie the workers had made the February Revolution, and alongside the bourgeoisie they sought to secure the advancement of their interests, just as they had installed a worker in the Provisional Government itself alongside the bourgeois majority. Organize labor! But wage labor, that is the existing, the bourgeois organization of labor. Without it there is no capital, no bourgeoisie, no bourgeois society. A special Ministry of Labor! But the ministries of finance, of trade, of public works – are not these the bourgeois ministries of labor? And alongside these a proletariat Ministry of Labor had to be a ministry of impotence, a ministry of pious wishes, a Luxembourg Commission. Just as the workers thought they would be able to emancipate themselves side by side with the bourgeoisie, so they thought they would be able to consummate a proletarian revolution within the national walls of France, side by side with the remaining bourgeois nations. But French relations of production are conditioned by the foreign trade of France, by her position on the world market and the laws thereof; how was France to break them without a European revolutionary war, which would strike back at the despot of the world market, England?

As soon as it has risen up, a class in which the revolutionary interests of society are concentrated finds the content and the material for its revolutionary activity directly in its own situation: foes to be laid low, measures dictated by the needs of the struggle to be taken; the consequences of its own deeds drive it on. It makes no theoretical inquiries into its own task. The French working class had not attained this level; it was still incapable of accomplishing its own revolution.

The development of the industrial proletariat is, in general, conditioned by the development of the industrial bourgeoisie. Only under its rule does the proletariat gain that extensive national existence which can raise its revolution to a national one, and only thus does the proletariat itself create the modern means of production, which become just so many means of its revolutionary emancipation. Only bourgeois rule tears up the material roots of feudal society and levels the ground on which alone a proletarian revolution is possible. French industry is more developed and the French bourgeoisie more revolutionary than that of the rest of the Continent. But was not the February Revolution aimed directly against the finance aristocracy? This fact proved that the industrial bourgeoisie did not rule France. The industrial bourgeoisie can rule only where modern industry shapes all property relations to suit itself, and industry can win this power only where it has conquered the world market, for national bounds are inadequate for its development. But French industry, to a great extent, maintains its command even of the national market only through a more or less modified system of prohibitive duties. While, therefore, the French proletariat, at the moment of a revolution, possesses in Paris actual power and influence which spur it on to a drive beyond its means, in the rest of France it is crowded into separate, scattered industrial centers, almost lost in the superior number of peasants and petty bourgeois. The struggle against capital in its developed, modern form – in its decisive aspect, the struggle of the industrial wage worker against the industrial bourgeois – is in France a partial phenomenon, which after the February days could so much the less supply the national content of the revolution, since the struggle against capital's secondary modes of exploitation, that of the peasant against usury and mortgages or of the petty bourgeois against the wholesale dealer, banker, and manufacturer – in a word, against bankruptcy – was still hidden in the general uprising against the finance aristocracy. Nothing is more understandable, then, than that the Paris proletariat sought to secure the advancement of its own interests side by side with those of the bourgeoisie, instead of enforcing them as the revolutionary interests of society itself, that it let the red flag be lowered to the tricolor [11]. The French workers could not take a step forward, could not touch a hair of the bourgeois order, until the course of the revolution had aroused the mass of the nation, peasants and petite bourgeois, standing between the proletariat and the bourgeoisie, against this order, against the rule of capital, and had forced it to attach itself to the proletarians as its protagonists. The workers could buy this victory only through the tremendous defeat in June.

The Luxembourg Commission, this creation of the Paris workers, must be given the credit of having disclosed, from a Europe-wide tribune, the secret of the revolution of the nineteenth century: the emancipation of the proletariat. The Moniteur blushed when it had to propagate officially the “wild ravings” [12] which up to that time had lain buried in the apocryphal writings of the socialists and reached the ear of the bourgeoisie only from time to time as remote, half- terrifying, half-ludicrous legends. Europe awoke astonished from its bourgeois doze. Therefore, in the minds of the proletarians, who confused the finance aristocracy with the bourgeoisie in general; in the imagination of the good old republicans who denied the very existence of classes or, at most, admitted them as a result of the constitutional monarchy; in the hypocritical phrases of the factions of the bourgeoisie which up to now had been excluded from power, the rule of the bourgeoisie was abolished with the introduction of the republic. At that time all the royalists were transformed into republicans and all the millionaires of Paris into workers. The phrase which corresponded to this imaginary abolition of class relations was fraternité, universal fraternization and brotherhood. This pleasant abstraction from class antagonisms, this sentimental reconciliation of contradictory class interests, this visionary elevation above the class struggle, this fraternité, was the real catchword of the February Revolution. The classes were divided by a mere misunderstanding, and on February 24 Lamartine christened the Provisional Government “une gouvernement qui suspends ce malentendu terrible qui existe entre les différentes classes” a government that removes this terrible misunderstanding which exists between the different classes, from Lamartine's speech, 24 February 1848. The Paris proletariat reveled in this magnanimous intoxication of fraternity.

The Provisional Government, for its part, once it was compelled to proclaim the republic, did everything to make it acceptable to the bourgeoisie and to the provinces. The bloody terror of the first French republic was disavowed by the abolition of the death penalty for political offenses; the press was opened to all opinions – the army, the courts, the administration remained with a few exceptions in the hands of their old dignitaries; none of the July Monarchy's great offenders was brought to book. The bourgeois republicans of the National amused themselves by exchanging monarchist names and costumes for old republican ones. To them the republic was only a new ball dress for the old bourgeois society. The young republic sought its chief merit not in frightening, but rather in constantly taking fright itself, and in winning existence and disarming resistance by soft compliance and nonresistance. At home to the privileged classes, abroad to the despotic powers, it was loudly announced that the republic was of a peaceful nature. Live and let live was its professed motto. In addition to that, shortly after the February Revolution the Germans, Poles, Austrians, Hungarians, and Italians revolted, each people in accordance with its immediate situation. Russia and England – the latter itself agitated, the former cowed – were not prepared. The republic, therefore, had no national enemy to face. Consequently there were no great foreign complications which could fire the energies, hasten the revolutionary process, drive the Provisional Government forward or throw it overboard. The Paris proletariat, which looked upon the republic as its own creation, naturally acclaimed each act of the Provisional Government which facilitated the firm emplacement of the latter in bourgeois society. It willingly allowed itself to be employed on police service by Caussidière in order to protect property in Paris, just as it allowed Louis Blanc to arbitrate wage disputes between workers and masters. It made it a point d'honneur point of honor to preserve the bourgeois honor of the republic unblemished in the eyes of Europe.

The republic encountered no resistance either abroad or at home. This disarmed it. Its task was no longer the revolutionary transformation of the world, but consisted only in adapting itself to the relations of bourgeois society. As to the fanaticism with which the Provisional Government undertook this task there is no more eloquent testimony than its financial measures.

Public credit and private credit were naturally shaken. Public credit rests on confidence that the state will allow itself to be exploited by the wolves of finance. But the old state had vanished and the revolution was directed above all against the finance aristocracy. The vibrations of the last European commercial crisis had not yet ceased. Bankruptcy still followed bankruptcy.

Private credit was therefore paralyzed, circulation restricted, production at a standstill before the February Revolution broke out. The revolutionary crisis increased the commercial crisis. And if private credit rests on confidence that bourgeois production in the entire scope of its relations – the bourgeois order – will not be touched, will remain inviolate, what effect must a revolution have had which questioned the basis of bourgeois production, the economic slavery of the proletariat, which set up against the Bourse the sphinx of the Luxembourg? The uprising of the proletariat is the abolition of bourgeois credit, for it is the abolition of bourgeois production and its order. Public credit and private credit are the economic thermometer by which the intensity of a revolution can be measured. The more they fall, the more the fervor and generative power of the revolution rises.

The Provisional Government wanted to strip the republic of its antibourgeois appearance. And so it had, above all, to try to peg the exchange value of this new form of state, its quotation on the Bourse. Private credit necessarily rose again, together with the current Bourse quotation of the republic.

In order to allay the very suspicion that it would not or could not honor the obligations assumed by the monarchy, in order to build up confidence in the republic's bourgeois morality and capacity to pay, the Provisional Government took refuge in braggadocio as undignified as it was childish. In advance of the legal date of payment it paid out the interest on the 5-percent, 4 ½- percent and 4-percent bonds to the state creditors. The bourgeois aplomb, the self-assurance of the capitalists, suddenly awoke when they saw the anxious haste with which this government sought to buy their confidence.

The financial embarrassment of the Provisional Government was naturally not lessened by a theatrical stroke which robbed it of its stock of ready cash. The financial pinch could no longer be concealed and petty bourgeois, domestic servants, and workers had to pay for the pleasant surprise which had been prepared for the state creditors.

It was announced that no more money could be drawn on savings bank books for an amount of over a hundred francs. The sums deposited in the savings banks were confiscated and by decree transformed into an irredeemable state debt. This embittered the already hard-pressed petty bourgeois against the republic. Since he received state debt certificates in place of his savings bank books, he was forced to go to the Bourse in order to sell them and thus deliver himself directly into the hands of the Bourse jobbers against whom he had made the February Revolution.

The finance aristocracy, which ruled under the July Monarchy, had its high church in the Bank. Just as the Bourse governs state credit, the Bank governs commercial credit.

Directly threatened not only in its rule but in its very existence by the February Revolution, the Bank tried from the outset to discredit the republic by making the lack of credit general. It suddenly stopped the credits of the bankers, the manufacturers, and the merchants. As it did not immediately call forth a counterrevolution, this maneuver necessarily reacted on the Bank itself. The capitalists drew out the money they had deposited in the vaults of the Bank. The possessors of bank notes rushed to the pay office in order to exchange them for gold and silver.

The Provisional Government could have forced the Bank into bankruptcy without forcible interference, in a legal manner; it would have had only to remain passive and leave the Bank to its fate. The bankruptcy of the Bank would have been the deluge which in an instant would have swept from French soil the finance aristocracy, the most powerful and dangerous enemy of the republic, the golden pedestal of the July Monarchy. And once the Bank was bankrupt, the bourgeoisie itself would have had to regard it as a last desperate attempt at rescue, if the government had formed a national bank and subjected national credit to the control of the nation.

The Provisional Government, on the contrary, fixed a compulsory quotation for the notes of the Bank. It did more. It transformed all provincial banks into branches of the Banque de France and allowed it to cast its net over the whole of France. Later it pledged the state forests to the Bank as a guarantee for a loan contracted from it. In this way the February Revolution directly strengthened and enlarged the bankocracy which it should have overthrown.

Meanwhile the Provisional Government was writhing under the incubus of a growing deficit. In vain it begged for patriotic sacrifices. Only the workers threw it their alms. Recourse had to be had to a heroic measure, to the imposition of a new tax. But who was to be taxed? The Bourse wolves, the bank kings, the state creditors, the rentiers, the industrialists? That was not the way to ingratiate the republic with the bourgeoisie. That would have meant, on the one hand, to endanger state credit and commercial credit, while on the other, attempts were made to purchase them with such great sacrifices and humiliations. But someone had to fork over the cash. Who was sacrificed to bourgeois credit? Jacques le bonhomme, the peasant.

The Provisional Government imposed an additional tax of 45 centimes to the franc on the four direct taxes. The government press cajoled the Paris proletariat into believing that this tax would fall chiefly on the big landed proprietors, on the possessors of the milliard granted by the Restoration [13]. But in truth it hit the peasant class above all, that is, the large majority of the French people. They had to pay the costs of the February Revolution; in them the counterrevolution gained its main material. The 45-centime tax was a question of life and death for the French peasant. He made it a life and death question for the republic. From that moment the republic meant to the French peasant the 45 centime tax, and he saw in the Paris proletariat the spendthrift who did himself well at his expense.

Whereas the Revolution of 1789 began by shaking the feudal burdens off the peasants, the Revolution of 1848 announced itself to the rural population by the imposition of a new tax, in order not to endanger capital and to keep its state machine going.

There was only one means by which the Provisional Government could set aside all these inconveniences and jerk the state out of its old rut – a declaration of state bankruptcy. Everyone recalls how Ledru-Rollin in the National Assembly subsequently described the virtuous indignation with which he repudiated this presumptuous proposal of the Bourse Jew, Fould from Ledru-Rollin's speech 21 April 1849, now French Finance Minister. Fould had handed him the apple from the tree of knowledge.

By honoring the bills drawn on the state by the old bourgeois society, the Provisional Government succumbed to the latter. It had become the hard-pressed debtor of bourgeois society instead of confronting it as the pressing creditor that had to collect the revolutionary debts of many years. It had to consolidate the shaky bourgeois relationships in order to fulfill obligations which are only to be fulfilled within these relationships. Credit became a condition of life for it, and the concessions to the proletariat, the promises made to it, became so many fetters which had to be struck off. The emancipation of the workers – even as a phrase – became an unbearable danger to the new republic, for it was a standing protest against the restoration of credit, which rests on undisturbed and untroubled recognition of the existing economic class relations. Therefore, it was necessary to have done with the workers.

The February Revolution had cast the army out of Paris. The National Guard, that is, the bourgeoisie in its different gradations, constituted the sole power. Alone, however, it did not feel itself a match for the proletariat. Moreover, it was forced gradually and piecemeal to open its ranks and admit armed proletarians, albeit after the most tenacious resistance and after setting up a hundred different obstacles. There consequently remained but one way out: to play off part of the proletariat against the other.

For this purpose the Provisional Government formed twenty–four battalions of Mobile Guards, each a thousand strong, composed of young men from fifteen to twenty years old. [14] They belonged for the most part to the lumpen proletariat, which in all big towns forms a mass sharply differentiated from the industrial proletariat, a recruiting ground for thieves and criminals of all kinds living on the crumbs of society, people without a definite trade, vagabonds, gens sans feu et sans aveu men without hearth or home, varying according to the degree of civilization of the nation to which they belong, but never renouncing their lazzaroni [15] character – at the youthful age at which the Provisional Government recruited them, thoroughly malleable, as capable of the most heroic deeds and the most exalted sacrifices as of the basest banditry and the foulest corruption. The Provisional Government paid them 1 franc 50 centimes a day; that is, it bought them. It gave them their own uniform; that is, it made them outwardly distinct from the blouse- wearing workers. In part it assigned officers from the standing army as their leaders; in part they themselves elected young sons of the bourgeoisie whose rodomontades about death for the fatherland and devotion to the republic captivated them.

And so the Paris proletariat was confronted with an army, drawn from its own midst, of 24,000 young, strong, foolhardy men. it gave cheers for the Mobile Guard on its marches through Paris. It acknowledged it to be its foremost fighters on the barricades. It regarded it as the proletarian guard in contradistinction to the bourgeois National Guard. Its error was pardonable.

Besides the Mobile Guard, the government decided to rally around itself an army of industrial workers. A hundred thousand workers, thrown on the streets by the crisis and the revolution, were enrolled by the Minister Marie in so-called national ateliers workshops. Under this grandiose name was hidden nothing else than the employment of the workers on tedious, monotonous, unproductive earthworks at a wage of 23 sous. English workhouses [16] in the open – that is what these national ateliers were. The Provisional Government believed that it had formed, in them, a second proletarian army against the workers themselves. This time the bourgeoisie was mistaken in the national ateliers, just as the workers were mistaken in the Mobile Guard. It had created an army for mutiny.

But one purpose was achieved.

National ateliers was the name of the people's workshops which Louis Blanc preached in the Luxembourg Palace. Marie's ateliers workshops, devised in direct antagonism to the Luxembourg, offered occasion, thanks to the common label, for a comedy of errors worthy of the Spanish servant farce. The Provisional Government itself surreptitiously spread the report that these national ateliers were the discovery of Louis Blanc, and this seemed the more plausible because Louis Blanc, the prophet of the national ateliers, was a member of the Provisional Government. And in the half-naive, half-intentional confusion of the Paris bourgeoisie, in the artificially molded opinion of France, of Europe, these workhouses were the first realization of socialism, which was put in the pillory, with them.

In their appellation, though not in their content, the national ateliers were the embodied protest of the proletariat against bourgeois industry, bourgeois credit, and the bourgeois republic. The whole hate of the bourgeoisie was therefore turned upon them. It had found in them, simultaneously, the point against which it could direct the attack, as soon as it was strong enough to break openly with the February illusions. All the discontent, all the ill humor of the petty bourgeois too was directed against these national ateliers, the common target. With real fury they totted up the money the proletarian loafers swallowed up while their own situation was becoming daily more unbearable. A state pension for sham labor, so that's socialism! they grumbled to themselves. They sought the reason for their misery in the national ateliers, the declamations of the Luxembourg, the processions of the workers through Paris. And no one was more fanatic about the alleged machinations of the communists than the petty bourgeoisie, who hovered hopelessly on the brink of bankruptcy.

Thus in the approaching melee between bourgeoisie and proletariat, all the advantages, all the decisive posts, all the middle strata of society were in the hands of the bourgeoisie, at the same time as the waves of the February Revolution rose high over the whole Continent, and each new post brought a new bulletin of revolution, now from Italy, now from Germany, now from the remotest parts of southeastern Europe, and maintained the general ecstasy of the people, giving it constant testimony of a victory that it had already forfeited.

March 17 and April 16 were the first skirmishes in the big class struggle which the bourgeois republic hid under its wing.

March 17 revealed the proletariat's ambiguous situation, which permitted no decisive act. Its demonstration originally pursued the purpose of pushing the Provisional Government back onto the path of revolution, of effecting the exclusion of its bourgeois members, according to circumstances, and of compelling the postponement of the elections for the National Assembly and the National Guard. [17] But on March 16 the bourgeoisie represented in the National Guard staged a hostile demonstration against the Provisional Government. With the cry À bas Ledru- Rollin Down with Ledru-Rollin! it surged to the Hôtel de Ville. And the people were forced, on March 17, to shout: Long live Ledru-Rollin! Long live the Provisional Government! They were forced to take sides against the bourgeoisie in support of the bourgeois republic, which seemed to them to be in danger. They strengthened the Provisional Government, instead of subordinating it to themselves. March 17 went off in a melodramatic scene, and whereas the Paris proletariat on this day once more displayed its giant body, the bourgeoisie both inside and outside the Provisional Government was all the more determined to smash it.

April 16 was a misunderstanding engineered by the Provisional Government in alliance with the bourgeoisie. The workers had gathered in great numbers in the Champ de Mars and in the Hippodrome to choose their nominees to the general staff of the National Guard. Suddenly throughout Paris, from one end to the other, a rumor spread as quick as lightning, to the effect that the workers had met armed in the Champ de Mars, under the leadership of Louis Blanc, Blanqui, Cabet, and Raspail, in order to march thence on the Hôtel de Ville, overthrow the Provisional Government, and proclaim a communist government. The general alarm is sounded – Ledru-Rollin, Marrast, and Lamartine later contended for the honor of having initiated this – and in an hour 100,000 men are under arms; the Hôtel de Ville is occupied at all points by the National Guard; the cry Down with the Communists! Down with Louis Blanc, with Blanqui, with Raspail, with Cabet! thunders throughout Paris. Innumerable deputations pay homage to the Provisional Government, all ready to save the fatherland and society. When the workers finally appear before the Hôtel de Ville, in order to hand over to the Provisional Government a patriotic collection they had made in the Champ de Mars, they learn to their amazement that bourgeois Paris has defeated their shadow in a very carefully calculated sham battle. The terrible attempt of April 16 furnished the excuse for recalling the army to Paris – the real purpose of the clumsily staged comedy and for the reactionary federalist demonstrations in the provinces.

On May 4 the National Assembly [18] met the result of the direct general elections, convened. Universal suffrage did not possess the magic power which republicans of the old school had ascribed to it. They saw in the whole of France, at least in the majority of Frenchmen, citoyens citizens with the same interests, the same understanding, etc. This was their cult of the people. Instead of their imaginary people, the elections brought the real people to the light of day; that is, representatives of the different classes into which it falls. We have seen why peasants and petty bourgeois had to vote under the leadership of a bourgeoisie spoiling for a fight and of big landowners frantic for restoration. But if universal suffrage was not the miracle – working magic wand the republican worthies had taken it for, it possessed the incomparable higher merit of unchaining the class struggle, of letting the various middle strata of bourgeois society rapidly get over their illusions and disappointments, of tossing all the sections of the exploiting class at one throw to the apex of the state, and thus tearing from them their deceptive mask, whereas the monarchy with its property qualifications had let only certain factions of the bourgeoisie compromise themselves, allowing the others to lie hidden behind the scenes and surrounding them with the halo of a common opposition.

In the Constituent National Assembly, which met on May 4, the bourgeois republicans, the republicans of the National, had the upper hand. Even Legitimists and Orléanists at first dared to show themselves only under the mask of bourgeois republicanism. The fight against the proletariat could be undertaken only in the name of the republic.

The republic dates from May 4, not from February 25 – that is, the republic recognized by the French people; it is not the republic which the Paris proletariat thrust upon the Provisional Government, not the republic with social institutions, not the vision that hovered before the fighters on the barricades. The republic proclaimed by the National Assembly, the sole legitimate republic, is a republic which is no revolutionary weapon against the bourgeois order, but rather its political reconstitution, the political reconsolidation of bourgeois society; in a word, a bourgeois republic. This contention resounded from the tribune of the National Assembly, and in the entire republican and anti-republican bourgeois press it found its echo.

And we have seen how the February Republic in reality was not and could not be other than a bourgeois republic; how the Provisional Government, nevertheless, was forced by the immediate pressure of the proletariat to announce it as a republic with social institutions; how the Paris proletariat was still incapable of going beyond the bourgeois republic otherwise than in its fancy, in imagination; how even where the republic acted in the service of the bourgeoisie when it really came to action; how the promises made to it became an unbearable danger for the new republic; how the whole life process of the Provisional Government was comprised in a continuous fight against the demands of the proletariat.

In the National Assembly all France sat in judgment upon the Paris proletariat. The Assembly broke immediately with the social illusions of the February Revolution; it roundly proclaimed the bourgeois republic, nothing but the bourgeois republic. It at once excluded the representatives of the proletariat, Louis Blanc and Albert, from the Executive Commission [19] it had appointed; it threw out the proposal of a special Labor Ministry and received with acclamation the statement of Minister Trélat: “The question now is merely one of bringing labor back to its old conditions.” from Trélat's speech of 20 June 1848

But all this was not enough. The February Republic was won by the workers with the passive support of the bourgeoisie. The proletarians rightly regarded themselves as the victors of February, and they made the arrogant claims of victors. They had to be vanquished in the streets, they had to be shown that they were worsted as soon as they did not fight with the bourgeoisie, but against the bourgeoisie. Just as the February Republic, with its socialist concessions, required a battle of the proletariat, united with the bourgeoisie, against the monarchy, so a second battle was necessary to sever the republic from socialist concessions, to officially work out the bourgeois republic as dominant. The bourgeoisie had to refute, arms in hand, the demands of the proletariat. And the real birthplace of the bourgeois republic is not the February victory; it is the June defeat.

The proletariat hastened the decision when, on the fifteenth of May, it pushed its way into the National Assembly sought in vain to recapture its revolutionary influence, and only delivered its energetic leaders to the jailers of the bourgeoisie. Il faut en finir! This situation must end! With this cry the National Assembly gave vent to its determination to force the proletariat into a decisive struggle. The Executive Commission issued a series of provocative decrees, such as that prohibiting congregations of people, [20] etc. The workers were directly provoked, insulted, and derided from the tribune of the Constituent National Assembly. But the real point of the attack was, as we have seen, the national ateliers. The Constituent Assembly imperiously pointed these out to the Executive Commission, which waited only to hear its own plan proclaimed the command of the National Assembly.

The Executive Commission began by making admission to the national ateliers more difficult, by turning the day wage into a piece wage, by banishing workers not born in Paris to the Sologne, ostensibly for the construction of earthworks. These earthworks were only a rhetorical formula with which to embellish their exile, as the workers, returning disillusioned, announced to their comrades. Finally, on June 21, a decree appeared in the Moniteur which ordered the forcible expulsion of all unmarried workers from the national ateliers or their enrollment in the army. [21]

The workers were left no choice; they had to starve or let fly. They answered on June 22 with the tremendous insurrection in which the first great battle was fought between the two classes that split modern society. It was a fight for the preservation or annihilation of the bourgeois order. The veil that shrouded the republic was torn asunder.

It is well known how the workers, with unexampled bravery and ingenuity, without leaders, without a common plan, without means and, for the most part, lacking weapons, held in check for five days the army, the Mobile Guard, the Paris National Guard, and the National Guard that streamed in from the provinces. It is well known how the bourgeoisie compensated itself for the mortal anguish it suffered by unheard–of brutality, massacring over 3000 prisoners. The official representatives of French democracy were steeped in republican ideology to such an extent that it was only some weeks later that they began to have an inkling of the significance of the June fight. They were stupefied by the gunpowder smoke in which their fantastic republic dissolved.

The immediate impression which the news of the June defeat made on us, the reader will allow us to describe in the words of the “Neue Rheinische Zeitung.” [22]

“The Executive Committee, [23] that last official vestige of the February revolution, vanished like a ghost in the face of these grave events. Lamartine's fireworks have turned into the incendiary shells of Cavaignac.

“Fraternité, the brotherhood of antagonistic classes, one of which exploits the other, this fraternity which in February was proclaimed and inscribed in large letters on the facades of Paris, on every prison and every barracks – this fraternity found its true, unadulterated and prosaic expression in civil war, civil war in its most terrible aspect, the war of labor against capital. This brotherhood blazed in front of the windows of Paris on the evening of June 25, when the Paris of the bourgeoisie held illuminations while the Paris of the proletariat was burning, bleeding, groaning in the throes of death.

“This fraternité lasted only as long as there was a consanguinity of interests between the bourgeoisie and the proletariat. Pedants sticking to the old revolutionary tradition of 1793; socialist doctrinaires who begged alms for the people from the bourgeoisie and who were allowed to deliver lengthy sermons and compromise themselves so long as the proletarian lion had to be lulled to sleep; republicans who wanted to keep the old bourgeois order in toto, but without the crowned head; members of the Dynastic Opposition [24] on whom chance imposed the task of bringing about the downfall of a dynasty instead of a change of government; legitimists, [25] who did not want to cast off their livery but merely to change its style – these were the allies with whom the people had fought their February revolution. What the people instinctively hated in Louis Philip was not Louis Philip himself, but the crowned rule of a class, the capital on the throne. But magnanimous as always, the people thought they had destroyed their enemy when they had overthrown the enemy of their enemies, their common enemy.

“The February revolution was the nice revolution, the revolution of universal sympathies, because the contradictions which erupted in it against the monarchy were still undeveloped and peacefully dormant, because the social struggle which formed their background had only achieved an ephemeral existence, an existence in phrases, in words. The June revolution is the ugly revolution, the nasty revolution, because the phrases have given place to the real thing, because the republic has bared the head of the monster by knocking off the crown which shielded and concealed it.

“Order! was Guizot's war-cry. Order! shouted Sebastiani, the Guizotist, when Warsaw became Russian. Order! shouts Cavaignac, the brutal echo of the French National Assembly and of the republican bourgeoisie. Order! thundered his grape- shot as it tore into the body of the proletariat.

“None of the numerous revolutions of the French bourgeoisie since 1789 assailed the existing order, for they retained the class rule, the slavery of the workers, the bourgeois system, even though the political form of this rule and this slavery changed frequently. The June uprising did assail this system. Woe to the June uprising!”

Woe to that June! Re-echoes Europe.

The Paris proletariat was forced into the June insurrection by the bourgeoisie. This sufficed to mark its doom. Its immediate, avowed needs did not drive it to engage in a fight for the forcible overthrow of the bourgeoisie, nor was it equal to this task. The Moniteur had to inform it officially that the time was past when the republic saw any occasion to bow and scrape to its illusions, and only its defeat convinced it of the truth that the slightest improvement in its position remains a utopia within the bourgeois republic, a utopia that becomes a crime as soon as it wants to become a reality. In place of the demands, exuberant in form but still limited and even bourgeois in content, whose concession the proletariat wanted to wring from the February Republic, there appeared the bold slogan of revolutionary struggle: Overthrow of the bourgeoisie! Dictatorship of the Working class!

By making its burial place the birthplace of the bourgeois republic, the proletariat compelled the latter to come out forthwith in its pure form as the state whose admitted object it is to perpetuate the rule of capital, the slavery of labor. Having constantly before its eyes the scarred, irreconcilable, invincible enemy – invincible because its existence is the condition of its own life

– bourgeois rule, freed from all fetters, was bound to turn immediately into bourgeois terrorism. With the proletariat removed for the time being from the stage and bourgeois dictatorship recognized officially, the middle strata of bourgeois society, the petty bourgeoisie and the peasant class, had to adhere more and more closely to the proletariat as their position became more unbearable and their antagonism to the bourgeoisie more acute. Just as earlier they had to find the cause of their distress in its upsurge, so now in its defeat.

If the June insurrection raised the self-assurance of the bourgeoisie all over the Continent, and caused it to league itself openly with the feudal monarchy against the people, who was the first victim of this alliances The continental bourgeoisie itself. The June defeat prevented it from consolidating its rule and from bringing the people, half satisfied and half out of humor, to a standstill at the lowest stage of the bourgeois revolution.

Finally, the defeat of June divulged to the despotic powers of Europe the secret that France must maintain peace abroad at any price in order to be able to wage civil war at home. Thus the people's who had begun the fight for their national independence were abandoned to the superior power of Russia, Austria, and Prussian, but at the same time the fate of these national revolutions was made subject to the fate of the proletarian revolution, and they were robbed of their apparent autonomy, their independence of the great social revolution. The Hungarian shall not be free, nor the Pole, nor the Italian, as long as the worker remains a slave!

Finally, with the victories of the Holy Alliance, Europe has taken on a form that makes every fresh proletarian upheaval in France directly coincide with a world war. The new French revolution is forced to leave its national soil forthwith and conquer the European terrain, on which alone the social revolution of the nineteenth century can be accomplished.

Thus only the June defeat has created all the conditions under which France can seize the initiative of the European revolution. Only after being dipped in the blood of the June insurgents did the tricolor become the flag of the European revolution – the red flag!

And we exclaim: The revolution is dead! Long live the revolution!



[1] The Paris uprising of June 5 and 6, 1832, was prepared by the Left republicans and by secret revolutionary societies including the Society of the Friends of the People. The uprising flared up during the funeral of General Lamarque, an opponent of Louis Philippe’s Government. The insurgent workers threw up barricades and defended them with great courage; the red flag was hoisted over them for the first time. The uprising of Lyons workers in April 1834, directed by the secret republican Society of the Rights of Man and the Citizen, was one of the first mass actions by the French proletariat. The uprising, supported by republicans in several other towns including Paris, was brutally suppressed. The Paris uprising of May 12, 1839, in which the revolutionary workers played a leading part, was prepared by the secret republican socialist Society of the Seasons led by Auguste Blanqui and Armand Barbès; it was suppressed by troops and the National Guard.
[2] Robert Macaire – a character portraying a clever swindler, created by the famous French actor Frederick Lemaître and immortalised in the caricatures of Honoré Daumier. The figure of Robert Macaire was a biting satire on the domination of the financial aristocracy under the July monarchy.
[3] A term applied to cafes of dubious reputation.
[4] The reference is to the repercussions of the suppression of the uprising in the free city of Cracow (the Cracow Republic) which, by decision of the Congress of Vienna, came under the joint control of Austria, Prussia and Russia, who had partitioned Poland at the end of the eighteenth century. The insurgents succeeded in seizing power in Cracow on February 22, 1846, established a National Government of the Polish Republic and issued a manifesto abolishing feudal services. The Cracow uprising was suppressed at the beginning of March; in November 1846, Austria, Prussia and Russia signed a treaty incorporating Cracow into the Austrian Empire.
[5] Annexation of Cracow by Austria in agreement with Russia and Prussia on November 11, 1846. – Swiss Sonderbund war: November 4 to 28, 1847. – Rising in Palermo: January 12, 1848; at the end of January, nine days’ bombardment of the town by the Neapolitans. Note by Engels to the edition of 1895.
[6] In the spring of 1847 at Buzaruçais (department of the Indre) the starving workers and the inhabitants of neighbouring villages looted storehouses belonging to profiteers, which led to a clash between the population and troops. Four of those who took part were executed and many others sentenced to hard labour.
[7] Le National, a liberal Paris daily produced by A. Marrast and L. A. Garnier-Pagès
[8] The dynastic opposition – an opposition group in the French Chamber of Deputies during the July monarchy (1830-48). The group, headed by Odilon Barrot, expressed the sentiments of the liberal industrial and commercial bourgeoisie and favoured a moderate electoral reform, which they regarded as a means to prevent revolution and preserve the Orleans dynasty.
[9] From Lamartine's speech of 24 February.
[10] Decree on the right to work, 25 February 1848.
[11] During the first days of the revolution, the workers of Paris demanded that the French Republic’s flag should be red, the colour of that hoisted in the workers’ suburbs of Paris during the June uprising of 1832. Bourgeois representatives insisted on the tricolour (blue-white-and-red) which had been the national standard during the French Revolution and under Napoleon 1. It had been the emblem of the bourgeois republicans grouped around the newspaper National even before 1848. In the end, the tricolour was accepted as the national standard with a red rosette fixed to the flagstaff; later, the rosette was removed.
[12] In 1848 Le Moniteur Universel printed reports on the sittings of the Luxembourg Commission alongside official documents.
[13] The reference is to the sum assigned by the King in 1825 as compensation for aristocrats whose property had been confiscated during the French Revolution.
[14] The Mobile Guards, set up by a decree of the Provisional Government on February 25, 1848, with the secret aim of fighting the revolutionary masses, were used to crush the June uprising of the Paris workers. Later they were disbanded on the insistence of Bonapartist circles, who feared that if a conflict arose between Louis Bonaparte and the republicans, the Mobile Guards would side with the latter.
[15] Lazzaroni – a contemptuous nickname for declassed proletarians, primarily in the Kingdom of Naples, who were repeatedly used in the struggle against the liberal and democratic movement.
[16] The Poor Law adopted in England in 1834 provided for only one form of relief for the able-bodied poor: workhouses with a prison-like regime in which the workers were engaged in unproductive, monotonous and exhausting labour. The people called these workhouses “Bastilles for the poor.” Here and later Marx uses the English word “workhouses.”
[17] The reference is to the elections to the National Guard and the Constituent Assembly which were to be held on March 18 and April 9, 1848, respectively. Paris workers, grouped around Blanqui, Dézamy and others, insisted on a postponement of the elections arguing that they should be prepared by thorough explanatory work among the population. As a result of the popular demonstration on March 17 in Paris, regular troops were withdrawn from the capital (after the events of April 16 they were brought back), and elections to the National Guard were postponed till April 5 and to the Constituent Assembly till April 23.
[18] The Constituent National Assembly, in power from May 4 1848 to May 1849.
[19] Commission du pouvoir executif (the Executive Commission) – the Government of the French Republic set up by the Constituent Assembly on May 10, 1848, to replace the Provisional Government which had resigned. It existed until June 24, 1848, when Cavaignac’s dictatorship was established during the June proletarian uprising. Moderate republicans predominated on the Commission; Ledru- Rollin was the sole representative of the Left.
[20] Under the decree prohibiting congregations of people adopted by the Constituent Assembly on June 7, 1848, the organisation of gatherings and meetings in the open was punishable by imprisonment of up to ten years.
[21] On June 22, 1848, Le Moniteur Universel No. 174 in the section ‘’Partie non officielle” reported an order of the Executive Commission of June 21 on the expulsion of workers between the ages of 17 and 25 from the national workshops and their compulsory enrolment in the army. On July 3, 1848, after the suppression of the June insurrection of the Paris workers, the government passed a decree dissolving the national workshops.
[22] Marx quotes from his article in Neue Rheinische Zeitung of June 29, 1848.
[23] The Executive Committee (the Commission of the Executive Government) – the Government of the French Republic set up by the Constituent Assembly on May 10, 1848, to replace the Provisional Government which had resigned. It survived until June 24, 1848, when Cavaignac’s dictatorship was established.
[24] The dynastic opposition – an oppositional group in the French Chamber of Deputies during the July monarchy (1830-48). The group headed by Odilon Barrot represented the views of the liberal industrial and commercial bourgeoisie, and favoured a moderate electoral reform, which they regarded as a means of preventing revolution and preserving the Orléans dynasty.
[25] The legitimists were supporters of the Bourbon dynasty, which was overthrown in 1830. They upheld the interests of the big hereditary landowners.


  • attack: To attack is to try to fight or to hurt.
  • finally: If something happens finally, it happens after a longtime or at the end.
  • lot: A lot means a large number or amount of people, animals, things, etc.
  • middle: The middle of something is the center or halfway point.
  • moment: A moment is a second or a very short time.
  • moment: A moment is a second or a very short time.
  • promise: To promise is to say you will do something for sure.
  • well: You use well to say that something was done in a good way.
  • approach: To approach something means to move close to it.
  • carefully: Carefully means with great attention, especially to detail or safety.
  • create: To create means to make something new.
  • loud: If a sound is loud, it is strong and very easy to hear.
  • secret: A secret is something that you do not tell other people.
  • shout: To shout is to say something loudly.
  • terrible: If something is terrible, it is very bad.
  • among: If you are among certain things, they are all around you.
  • describe: To describe is to say or write what someone or something is like.
  • ever: Ever means at any time.
  • fail: To fail means you do not succeed in what you try to do.
  • instead: Instead means in place of.
  • report: A report is something students write for school.
  • solve: To solve something is to find an answer to it.
  • suddenly: If something happens suddenly, it happens quickly and unexpectedly.
  • suppose: To suppose is to guess.
  • view: To view is to look at something.
  • content: To be content is to be happy and not want more.
  • frequently: When something happens frequently, it happens often.
  • issue: An issue is an important topic.
  • none: None means not any of someone or something.
  • represent: To represent is to speak or act for a person or group.
  • shake: To shake is to move back and forth or up and down quickly.
  • spread: To spread is to move quickly to more places.
  • belong: If something belongs to you, you own it.
  • error: An error is something you do wrong.
  • judgment: Judgment is the ability to form opinions or decisions.
  • reside: To reside means to live somewhere permanently or for a long time.
  • result: A result is something that happens because of something else.
  • roll: To roll is to move by turning over and over.
  • since: Since is used to talk about a past event still happening now.
  • wild: If something is wild, it is found in nature.
  • advantage: An advantage is something that helps you.
  • cause: To cause is to make something happen.
  • choice: A choice is the act or possibility of picking something.
  • dead: To be dead is to not be alive.
  • escape: To escape is to run away from something bad.
  • face: If you face a problem, you deal with it.
  • follow: To follow means to go behind someone and go where they go.
  • fright: Fright is the feeling of being scared.
  • ghost: A ghost is the spirit of a dead person.
  • individual: An individual is one person.
  • pet: A pet is an animal that lives with people.
  • reach: To reach means to arrive at a place.
  • return: To return is to go back to a place.
  • wise: To be wise is to use experience and intelligence to make good choices.
  • allow: To allow something to happen means to let it happen.
  • announce: To announce something is to make it known.
  • beside: When someone or something is beside you, they are next to you.
  • challenge: A challenge is something difficult to complete.
  • claim: To claim means to say that something is true.
  • condition: The condition of someone or something is the state that they are in.
  • divide: To divide something is to make it into smaller parts.
  • force: Force is a person’s strength or power.
  • lay: To lay means to put or place in a horizontal or flat position.
  • peace: Peace is a time without war.
  • protect: To protect someone is to stop them from getting hurt.
  • sudden: When something is sudden, it happens very quickly.
  • therefore: Therefore means for this reason.
  • accept: To accept something that is offered is to take it.
  • balance: To balance something is to keep it from falling.
  • hang: To hang something is to keep it above the ground.
  • necessary: If something is necessary, you must do it.
  • purpose: A purpose is the reason that you do something.
  • require: To require something is to say that it is necessary.
  • tear: To tear something means to pull it apart.
  • against: To be against something is to be touching it or opposed to it.
  • discover: To discover something is to find it for the first time.
  • fix: To fix something is to make it work.
  • pleasant: If something is pleasant, you enjoy it.
  • prevent: To prevent something is to stop it from happening.
  • save: To save something is to keep it from being hurt.
  • step: To step is to walk.
  • still: Still is used when you say that a situation keeps going on.
  • throw: To throw something is to use your hand to make it go through the air.
  • wave: A wave is a line of water that moves higher than the rest of the water.
  • certain: If you are certain about something, you know it is true.
  • chance: A chance is an opportunity to do something.
  • effect: An effect is a change made by something else.
  • far: If something is far, it is not close.
  • guard: To guard something is to take care of it.
  • immediate: If something is immediate, it happens quickly.
  • remain: To remain somewhere is to stay there.
  • rest: To rest is to stop being active while the body gets back its strength.
  • separate: If two things are separate, they are not together.
  • site: A site is a place.
  • tail: A tail is a part of an animal’s body, sticking out from its rear or back.
  • trouble: Trouble is a problem ora difficulty.
  • collect: To collect things is to group them together all in one place.
  • decision: A decision is a choice.
  • either: Either is used with or to say there are two or more possibilities.
  • forest: A forest is a place with lots of trees and animals.
  • ground: The ground is the top part of the Earth that we walk on.
  • prepare: To prepare is to get ready for something.
  • sail: To sail is to move a boat on the water.
  • spend: To spend is to use time doing something or being somewhere.
  • truth: The truth is a fact or something that is right.
  • alone: If someone is alone, they are not with another person.
  • material: A material is what is used to make something.
  • meal: A meal is a time when food is eaten like breakfast, lunch, or dinner.
  • profit: A profit is the extra money you make when you sell something.
  • shape: A shape is a simple form like a square or circle.
  • thin: If someone or something is thin, they are not fat.
  • blood: Blood is the red liquid in your body.
  • burn: To burn something is to set it on fire.
  • crop: A crop is food that a farmer grows.
  • demand: To demand something is to say strongly that you want it.
  • equal: To be equal is to be the same.
  • hole: A hole is an opening in something.
  • increase: To increase something is to make it larger or more.
  • owe: To owe is to have to pay or give back something received from another.
  • position: A position is the way something is placed.
  • raise: To raise something is to lift it up.
  • sight: A sight is something interesting to see.
  • spot: A spot is a place where something happens.
  • whole: Whole means all of something.
  • control: To control something is to make it do what you want.
  • direct: If something is direct, it goes straight between two places.
  • exam: An exam is a test.
  • example: An example of something is a thing that is typical of it.
  • limit: A limit is the largest or smallest amount of something that you allow.
  • poet: A poet is a person who writes poems.
  • scene: A scene is one part of a book or movie.
  • suffer: To suffer is to feel pain.
  • length: The length of something is how long it is from one end to the other.
  • mistake: A mistake is something you do wrong.
  • opportunity: An opportunity is a chance to do something.
  • respond: To respond is to give an answer to what someone else said.
  • yet: Yet is used to say something has not happened up to now.
  • board: A board is a flat piece of wood.
  • century: A century is one hundred years.
  • exist: To exist is to be real.
  • hidden: Hidden means to be not easily noticed or too hard to find.
  • officer: An officer is a leader in the army.
  • original: If something is original, it is the first one of that thing.
  • process: A process is the steps to take to do something.
  • wealth: Wealth is a large amount of money.
  • available: If something is available, it means you can get it.
  • determine: To determine means to choose or make a decision.
  • else: If you talk about something else, you talk about something different.
  • fair: Fair describes treating someone in a way that is reasonable or right.
  • flow: To flow is to move easily and continuously in one direction.
  • forward: If you move forward, you move in the direction in front of you.
  • level: A level is a point on a scale that measures something.
  • lone: If someone or something is lone, they are the only one of that kind.
  • crowd: A crowd is a large group of people.
  • depend: To depend on someone or something is to need them.
  • dish: A dish is a plate.
  • fresh: If something is fresh, it is new.
  • gather: To gather is to collect several things usually from different places.
  • offer: To offer is to present someone with something.
  • price: The price of something is how much it costs.
  • product: A product is something that is made.
  • property: Property is something that someone owns.
  • purchase: To purchase something is to buy it.
  • conclusion: The conclusion of something is the final part of it.
  • doubt: Doubt is a feeling of not being sure.
  • foreign: If something is foreign, it is from a different country.
  • however: However means despite or not being influenced by something.
  • lawyer: A lawyer works with the law and represents people in court.
  • policy: A policy is a rule.
  • social: If something is social, it is about many people in a community.
  • speech: A speech is something said to a group of people.
  • staff: A staff is a group of people working together in a company.
  • achieve: To achieve something is to successfully do it after trying hard.
  • already: If something happens already, it happens before a certain time.
  • bit: A bit is a small amount of something.
  • consider: To consider something means to think about it.
  • destroy: To destroy means to damage something so badly that it cannot be used.
  • entertain: To entertain someone is to do something that they enjoy.
  • extra: If something is extra, it is more than what is needed.
  • lie: To lie is to say or write something untrue to deceive someone.
  • opinion: An opinion is a thought about a person or a thing.
  • real: If something is real, it actually exists.
  • regard: To regard someone or something is to think of them in a certain way.
  • serve: To serve someone is to give them food or drinks.
  • war: A war is a big fight between two groups of people.
  • worth: If something is worth an amount of money, it costs that amount.
  • appear: To appear is to seem.
  • base: The base is the bottom of something.
  • effort: Effort is hard work or an attempt to do something.
  • enter: To enter a place is to go into it.
  • hero: A hero is a brave person who does things to help others.
  • inform: To inform someone is to tell them about something.
  • later: Later means after the present, expected, or usual time.
  • leave: To leave means to go away from someone or something.
  • though: Though is used when the second idea makes the first seem surprising.
  • various: If something is various, there are many types of it.
  • actual: Actual means that something is real or true.
  • amaze: To amaze someone is to surprise them very much.
  • charge: A charge is the price to pay for something.
  • deliver: To deliver something is to take it from one place to another.
  • earn: To earn means to get money for the work you do.
  • gate: A gate is a type of door. Gates are usually made of metal or wood.
  • occur: To occur means to happen.
  • receive: To receive something is to get it.
  • set: To set something is to put it somewhere.
  • advance: To advance is to go forward.
  • average: If something is average, it is at a normal level.
  • behind: Behind means to be at the back of something.
  • course: A course is a class in school.
  • lower: To lower something is to make it go down.
  • match: To match is to be the same or similar.
  • member: A member is a person who is part of a group.
  • mental: If something is mental, it has to do with your mind.
  • pole: A pole is a long thin stick made of wood or metal that supports things.
  • remove: To remove something is to take it away.
  • sound: To sound means to make a noise.
  • cheer: To cheer is to give a loud shout of approval or encouragement.
  • critic: A critic is someone who give their opinions about movies, books, plays.
  • event: An event is something that happens, especially something important.
  • fit: If something fits, it is small enough orthe right size to go there.
  • lack: If there is a lack of something, there is not enough of it.
  • pressure: Pressure is what you apply to make someone do something.
  • public: If something is public, it is meant for everyone to use.
  • strike: To strike someone or something is to hit them.
  • support: To support something is to like it and help it be successful.
  • task: A task is work that someone has to do.
  • term: A term is a word for something.
  • unite: To unite is to get together to do something.
  • associate: To associate means to connect something with a person or thing.
  • organize: To organize is to plan or get ready for an event.
  • recognize: To recognize something is to know it because you have seen it before.
  • regular: If something is regular, it happens often and in equal amounts of time.
  • sign: A sign is a notice giving information, directions, a warning, etc.
  • tip: A tip is a pointed end of something.
  • tradition: A tradition is something people have been doing for a long time.
  • wide: If something is wide, it is large from side to side.
  • along: Along means to move from one part of a road, river, etc. to another.
  • climb: To climb means to use your hands and feet to go up on something.
  • final: If something is final, it is the last part.
  • further: Further is used to say something is from a distance or time.
  • maintain: To maintain means to make something stay the same.
  • otherwise: Otherwise means different or in another way.
  • prove: To prove something is to show that it is true.
  • react: To react is to act in a certain way because of something that happened.
  • ride: To ride something is to travel on it. You can ride an animal, a bike, etc.
  • society: Society is people and the way that they live.
  • bite: Bite is the act of using your teeth to cut and tear into something.
  • deal: A deal is an agreement that you have with another person.
  • earthquake: An earthquake is a shaking movement of the ground.
  • hunger: Hunger is the feeling that you get when you need to eat.
  • imagine: To imagine something is to think of it in your mind.
  • rather: Rather is used when you want to do one thing but not the other.
  • trip: A trip is a journey to a certain place.
  • value: If something has value, it is worth a lot of money.
  • band: A band is a group of people who play music.
  • instrument: An instrument is something designed to do a certain task like music.
  • list: A list is a record of information printed with an item on each line.
  • magic: Magic is the power to do impossible things.
  • message: A message is a set of words that you send to someone.
  • own: To own something means to have it. That thing belongs to you.
  • rush: To rush is to go somewhere or do something very quickly.
  • share: To share something is to give some of it to another person.
  • stage: A stage is a place where actors or musicians act or sing.
  • within: You use within to say that something is inside another thing.
  • assign: To assign something to someone is to tell them to do it.
  • competition: A competition is a contest to see who is the best at something.
  • gain: If you gain something, you get more of it.
  • knowledge: Knowledge is information that you have about something.
  • major: If something is major, it is big or important.
  • mean: Mean describes someone who is unkind or cruel.
  • respect: Respect is a good opinion of someone because they are good.
  • rich: If you are rich, you have a lot of money.
  • strength: Strength is the physical power that you have.
  • vote: To vote is to officially choose between two or more things.
  • above: If something is above, it is at a higher level than something else.
  • amount: An amount is how much there is of something.
  • center: The center of something is the middle of it.
  • common: If something is common, it happens often or there is much of it.
  • cost: To cost is to require expenditure or payment.
  • different: Different describes someone or something that is not the same as others.
  • independent: If something is independent, it is not controlled by something else.
  • inside: Inside means the inner part, space or side of something.
  • master: A master is a person who is very good at something.
  • memory: A memory is something you remember.
  • proper: If something is proper, it is right.
  • scan: To scan something is to look at it very carefully.
  • section: A section is a part of something larger.

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